Die Euphorie bei Ferrari kennt kaum Grenzen - der F150 wurde der Welt offiziell vorgestellt. Fernando Alonso und Teamkollege Felipe Massa wollen mit dem neuen Boliden den großen Angriff auf den WM-Titel starten und können es wohl kaum noch abwarten, endlich mit dem brandneuen Arbeitsgerät über die Strecke zu rasen.
Vorfreude also an allen Ecken und Enden in Maranello. Oder etwa doch nicht? Zumindest Jules Bianchi zeigte sich ob der strikten Testfahrt-Regeln etwas geknickt. "Für junge Fahrer ist das mit Sicherheit keine Hilfe", stellte der Scuderia-Testfahrer gegenüber Reuters fest.
Am 1. Februar beginnen die Test-Sessions in Valencia, nur gut einen Monat später geht es dann beim Saisonauftakt in Bahrain schon ans Eingemachte. Zeit, in der vor allem Alonso und Massa ins Lenkrad greifen werden. Bianchi dürfte bei den Tests das Treiben auf der Piste größtenteils von der Boxengasse aus beobachten.
Immerhin fand der junge Franzose auch Positives an seinem Job in Italien: "Zum Glück bin ich bei Ferrari. Das ist der beste Platz, um zu lernen. Ich kann die älteren Autos testen und das ist eine gute Erfahrung."
Eine Erfahrung, die sich für das Talent aus der Ferrari-eigenen Fahrerakademie bezahlt machen könnte. Der 21-Jährige hofft auf einen künftigen Platz in einem Formel-1-Cockpit - möglichst natürlich im Ferrari.
Die Chancen dafür stehen gar nicht so schlecht, wenn man Luca di Montezemolo Glauben schenkt. "Ich hoffe, dass der nächste Ferrari-Fahrer aus unserer Akademie kommt. Denn das bedeutet, dass er ein Top-Star wird", erklärte der Ferrari-Präsident am Rande der F150-Präsentation.



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