Nach einem enttäuschenden Qualifying, in dem er aufgrund eines Problems am Unterboden bereits in Q1 ausschied, endete der Suzuka-Sonntag für Sebastien Buemi doch noch mit einem Punkt. Allerdings musste er trotzdem ein wenig Frust schieben. "Es war gegen Ende etwas frustrierend. Ich holte etwa eine Sekunde pro Runde auf Barrichello auf und wenn ich vielleicht früher auf den Option-Reifen gewechselt hätte, wäre ich stärker gewesen, ihm näher gekommen und vielleicht auch vor ihn. Das Problem mit dem Unterboden im Qualifying half nicht, da ich zum ersten Mal nicht in Q2 kam", sagte der Schweizer.

Ohne Punkt endete das Rennen für Jaime Alguersuari, der sich mit Platz elf begnügen musste, nachdem er kurz vor Ende in einem harten Kampf gegen Kamui Kobayashi seinen Vorderflügel beschädigte und deswegen noch einmal an die Box musste. "Wir wussten, es würde ein hartes Wochenende für uns werden und das war es, obwohl ich dachte, ich wäre im Qualifying besser. Im Rennen habe ich so hart gepusht wie möglich. Gegen Ende war Kobayashi viel schneller als ich, aber deswegen wollte ich ihn auch nicht vorbeilassen, also kämpfte ich so hart es ging, wir berührten uns und ich musste an die Box. Ich hoffe, mein Teamchef ist zufrieden, dass ich entschlossen war", meinte Alguersuari.

Besagter Teamchef mit Namen Franz Tost lobte die Leistung des Spaniers, der gute Zeiten gefahren hatte. Die Kollision mit Kobayashi bedauerte der Tiroler. Zufrieden war er klarerweise mit Buemi. "Ich freue mich, dass Sebastien heute einen Punkt geholt hat, denn er hatte in den vergangenen Rennen ziemliches Pech und verdiente diesen zehnten Platz. Er fuhr einige sehr gute Rundenzeiten und war manchmal überraschend schnell. Wir hatten auch etwas Glück, da einige unserer Konkurrenten im Kies endeten", meinte Tost.