Zwei Mal setzte Lewis Hamilton zum Überholen an, zwei Mal war sein Rennen danach beendet. Nach den Ausfällen von Monza und Singapur beträgt sein Rückstand 20 Punkte auf Spitzenreiter Mark Webber. Bei Hamilton überwiegt der Optimismus. Es ist toll, dass ich noch im Titelkampf bin, obwohl ich zwei schreckliche Rennen hatte", sagt er. "Ich werde alles geben, um meine Fehler wieder gutzumachen."

Die Schuld schiebt er nicht ab. "Ich weiß, dass ich in Monza einen Fehler gemacht habe und ich weiß, dass auch das letzte Rennen ziemlich mein Fehler war. So ist der Motorsport. Es macht keinen Unterschied, wem man die Schuld gibt, ob man es unter den Teppich kehrt - es hilft nur, es zu akzeptieren."

Männer und Buben

Der Druck auf den McLaren-Piloten wird dadurch nicht geringer. "Alle stehen unter Druck", meint Hamilton. "Aber wir lieben den Druck. Das trennt die Männer von den Buben." Bis zu einem gewissen Grad, setze er sich selbst unter Druck. "Der Druck ist nie weg. Denn es ist nicht akzeptabel, solche Rennen zu haben, wie ich sie hatte. Ich werde weiter angreifen und überholen. Hoffentlich ist das Auto schnell genug, dann wird das Wochenende viel einfacher."

Viele neue Teile gibt es nicht am Auto. "Wir haben kein großes Upgrade-Paket", betont Hamilton. Es seien nur ein paar neue Teile von denen er hofft, dass sie mehr bringen. "Wir verbessern das Auto stetig, aber alle machen Fortschritte. Red Bull wird hier verdammt schnell sein, hoffentlich nicht so viel schneller als wir."