Suzuka gilt als eine Fahrerstrecke, doch Jenson Button weiß, dass ein Fahrer ohne ein gutes Auto in Suzuka nichts bewegen kann. Für das Rennen in Japan hat McLaren ein größeres Update im Gepäck. "Es ist womöglich größer als das der Konkurrenz", meinte Button. Welche neuen Teile McLaren genau hat, wollte der Brite nicht verraten. Allerdings hat er sie im Vorfeld im Simulator gestestet und das Ergebnis stimmt ihn zuversichtlich.
"Das Auto fühlt sich viel besser an als in Singapur. Ich bin sehr zuversichtlich, fühle mich wohl im Auto. Wie schnell das Auto tatsächlich sein wird, weiß ich nicht", verriet Button. "Es wird sicherlich kein einfaches Rennen für uns." In Suzuka sieht er neben McLaren Red Bull und Ferrari um den Sieg kämpfen. "Ein Sieg wäre hier schön, aber es ist nicht essentiell. Wichtig ist, dass man auf dem Podium und vor den Anderen, gegen die man in der WM kämpft, steht. Sicher ist es immer schön, wenn man einen Sieg im Rücken hat und als Team bräuchten wir das. Aber wir versuchen einfach hier so viele Punkte wie möglich zu holen", betonte Button.
Das Wetter könnte dem Briten und McLaren in die Karten spielen. Für das Wochenende ist Regen nicht ausgeschlossen. "Das könnte spannend werden. Wir werden eine aggressive Strategie fahren. Am Ende entscheidet über den Sieg das Gesamtpaket - ein gutes Auto und ein fehlerfreier Pilot", verriet Button. Mit 25 Punkten Rückstand auf WM-Leader Mark Webber befindet sich der Brite 2010 in der Rolle des Jägers.
"Das ist aufregend. Ich bin viel relaxter. Man versucht jede Möglichkeit zu nutzen, wenn es gelingt, ist das super. Wenn nicht, dann ist es zwar schade, aber man hat es probiert. Letztes Jahr war es völlig anders. Ich lag vorne und konnte nur verlieren", erzählte der amtierende Champion. Seinen Punkterückstand sieht er nicht als dramatisch an. "Der fünfte Platz ist nicht so schlimm. Ich bin nur einen Rennsieg hinter Webber. Letztes Jahr wären es 10 Punkte gewesen und ich hatte 2009 zum gleichen Zeitpunkt auch nicht viel mehr Vorsprung auf Sebastian und Rubens. Das ist absolut kein großer Abstand", sagte Button.
Mit dem Titelgewinn 2010 könnte er in die Geschichtsbücher eingehen. Der Brite wäre der erste Fahrer seit Juan Manuel Fangio, der mit zwei verschiedenen Teams in zwei Jahren in Folge den Titel holt. "Das ist unglaublich. Ich werde alles versuchen, um das zu schaffen", erklärte Button.



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