Rundenlang konnte Timo Glock in Singapur die schnelleren Autos von Kamui Kobayashi oder Adrian Sutil hinter sich lassen. "Ich konnte am Anfang relativ gut mitfahren und habe wirklich alles aus dem Auto herausgequetscht. Das hat schon Spaß gemacht, wenn man sieht, dass der Kobayashi keine Chance hatte groß wegzufahren oder dass Sutil so lange gebraucht hat, bis er überholen konnte. Das war schon gut", erzählte der Deutsche.
Nach dem Restart musste er die Konkurrenz ziehen lassen. "Ich habe anschließend nur noch in den Rückspiegel geschaut", verriet Glock. Wie sein Teamkollege Lucas di Grassi fordert der Virgin-Pilot, dass das Safetycar-Reglement geändert wird, damit überrundete Autos nach dem Restart nicht mehr im Weg stehen.
Safetycar-Regeln ändern
"Wir waren in dieser Situation Dritter und Vierter. Ich verstehe nicht, warum man uns da nicht einfach vorbeiwinkt und uns praktisch die Runde schenkt. Wir können sowieso nichts ausrichten. Dann ist das Rennen vorne nicht ruiniert und wir können noch einigermaßen unser Rennen fahren. Ich verstehe nicht, warum man da so ein Riesending daraus macht", kritisierte Glock. In der Fahrerwertung liegt der Deutsche auf Rang 24, Virgin belegt in der Konstrukteurswertung Rang 12.
Die Chance Lotus auf P10 einzuholen, schätzt Glock als sehr gering ein. "Das wird sehr schwer. Da muss schon viel passieren. Vielleicht ein verrücktes Regenrennen oder etwas Ähnliches. Sonst sehe ich da keine Möglichkeit", sagte Glock gegenüber auto, motor und sport.



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