Größer als die Enttäuschung über das punktelose Rennen war Pedro de la Rosa's Ärger über die Hinterbänkler. "Die langsamen Autos haben mich aufgehalten, einer hat mich sogar abgeschossen. Ich bin echt sauer über das Verhalten der Hinterbänkler und über die wenigen Infos die ihnen anscheinend über die von hinten kommenden Autos gegeben wird", ärgerte sich der Sauber-Pilot.

Wenige Runden vor Rennende kam es dann zu einer Berührung mit Lotus-Pilot Kovalainen. "Ich war hinter Rubens [Barrichello] und war in Kurve zwei nah ihm dran. Heikki hat dann Rubens vorbeigelassen, aber danach gleich die Tür zugemacht, dabei war ich direkt im Getriebe von Rubens. Das war's dann für mich", klagte De la Rosa. Ohne den Zwischenfall hätte er noch Barrichello und seinen Teamkollegen Kamui Kobayashi herausfordern können. Dass es für keinen von Beiden für Punkte gereicht hat, machte die Enttäuschung noch größer.

Hoffen auf Budapest

"Klar bin ich enttäuscht, denn wir hatten uns schon erhofft weiter vorne zu stehen", verriet De la Rosa. Laut Kobayashi sei aber nicht mehr drin gewesen als die Plätze 11 und 14. "Wir hätten nicht mehr machen können. Das Auto ist okay, aber wir haben im Qualifying verpasst ins Q3 zu kommen. Unsere Performance im Rennen war normal", erklärte der Japaner. Für das nächste Rennen in Budapest erhoffen sich die Sauber-Piloten eine Steigerung.

"Ich hoffe, dass das Auto in Budapest besser ist. Ich hoffe, dass wir wie in Silverstone Punkte holen können", verriet Kobayashi. De la Rosa hat allerdings seine Zweifel. "Budapest hat sehr viele langsame Kurven, was unserem Auto nicht liegt. Wir werden sicher hart kämpfen müssen", meinte der Spanier.