Renault beendete den Grand Prix von Deutschland mit den Plätzen 7 und 10. Robert Kubica gab im französischen Team erneut den Ton an und hatte ein ereignisreiches Rennen. Am Ende war Platz 7 allerdings das höchste aller Gefühle denn der Abstand auf die Teams davor war einfach zu groß.
"Wir hatten ein gutes Wochenende wenn man an das Potenzial des Autos auf dieser Strecke denkt", sagte Kubica. "Es gab einige aufregende Moment während des Rennen: Ich hatte einen guten Start und versuchte in Kurve 2 Hamilton zu überholen weil dieser so früh bremste. Am Ende verlor ich dadurch aber meine Position an Button und Webber. Nach meinem Stopp hatte ich einen guten Kampf mit Michael (Schumacher) und hielt meine Position. Ich durfte dabei nicht viel Zeit verlieren weil ich ja auch vor Rosberg bleiben wollte und der war zu diesem Zeitpunkt noch nicht an der Box. Der Rückstand auf die vorderen Teams war zu groß und deshalb mussten wir uns mit Platz 7 zufrieden geben."
Vitaly Petrov holte mit Platz 10 den letzten WM Punkt und wurde erst nach der Zieldurchfahrt darüber informiert. "Das war ein interessantes Rennen für mich und ich freue mich über die ersten Punkte unter trockenen Bedingungen", sagte Petrov. "Ich dachte, dass ich auf Platz 11 ins Ziel gekommen sei, deshalb war es für mich überraschend zu hören nun doch auf Platz 10 zu stehen. Ich gewann am Start eine Position, die Pace war gut und ich pushte vor meinem Boxenstopp richtig hart. Dadurch gewann ich sogar noch zwei Positionen. Ich bin zufrieden mit meinem Rennen und weiß, dass ich es im Qualifying noch besser hätte machen können."
Die starke Teamleistung seiner Truppe freute auch den Teamchef Eric Boullier. "Das Team leistete eine gute Arbeit bei der Strategie und den Boxenstopps", sagte Boullier. "Robert (Kubica) schöpfte das Potenzial aus und wir waren das viertschnellste Team an diesem Wochenende. Vitaly (Petrov) wusste genau wann er Gas geben musste um Positionen zu gewinnen und holte am Ende noch einen Punkt. Auf der anderen Seite können wir nicht zufrieden sein weil wir von Ferrari überrundet wurden. Es steht uns noch viel Arbeit bevor und wir wissen, dass einige gute Updates demnächst kommen."

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