Die Enttäuschung war Adrian Sutil nach dem Qualifying anzusehen. Doch der Deutsche sah angesichts seines 19. Startplatzes auch keinen Grund den Kopf hängen zu lassen. "Eigentlich war es Platz 14 plus die Strafversetzung um fünf Plätze macht das P19, aber das war erst das Qualifying. Man kann im Rennen immer etwas besser machen", erklärte der Force India-Pilot. Schon am Morgen im Training hatte Sutil Probleme.
"Ich musste das Training auslassen. Das hatte natürlich einen Effekt auf das Qualifying, denn ich konnte mich nicht richtig einschießen", verriet der Deutsche. Am Ende ging er mit dem Basis-Setup ins "Qualifying. Das ist nicht einfach, aber am Ende war die Pace aus irgendwelchen Gründen auch nicht so toll", erklärte Sutil. Der Deutsche meint auch zu wissen, woran das liegt und zwar am fehlenden angeblasenen Diffusor.
Das schnellste Auto auf der Geraden
"Wir müssen ihn kriegen, denn fast alle haben ihn. Das ist entscheidend im Qualifying. Wenn sie ihn nutzen, machen sie einen großen Schritt und wir verlieren", verriet Sutil. Force India plant in Ungarn den angeblasenen Diffusor erstmals zu testen, spätestens in Monza will man ihn fix am Auto haben. "Wenn man clever genug ist und gute Ingenieure hat, dann sollte man das schon hinkriegen", meinte Sutil. Für das Rennen ist er auch ohne Diffusor zuversichtlich gestimmt.
"Wir haben das schnellste Auto auf der Geraden und hier kann man gut überholen. Das sollte ein Vorteil für uns sein", erklärte Sutil. Dass er sich erst bei den Neueinsteigern vorbeikämpfen muss, macht ihm nichts. "Ich habe ein Auto, das zweieinhalb Sekunden schneller ist. Die neuen Teams sollten mir keine Probleme bereiten. Natürlich werden sie mich nicht vorbeiwinken, aber ich werde sie schon kriegen", ist der Deutsche überzeugt.



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