"Der Windkanal sagte uns A und wir bekamen ein A, aber das war nicht das Beste", verriet Rubens Barrichello. "Durch den Windkanal kann man mehr Abtrieb auf der Geraden finden, aber heutzutage ist es auch wichtig, in den Kurven Abtrieb zu finden. Durch die verbesserte Übersetzung der Informationen sind wir besser geworden." Auf die verbesserte Art wie Williams den Windkanal nutzt, seien auch die Plätze vier und fünf in Valencia und Silverstone zurück zu führen.
"Das ist ein normaler Prozess, wenn man neu in ein Team kommt. Man kann nicht einfach auf den Tisch hauen und sagen wie es zu funktionieren hat. Jeder Windkanal arbeitet anders", erklärte Barrichello. Momentan befinde sich Williams in Sachen Windkanal auf einem guten Level. "Es geht nicht darum, dass laut dem Windkanal manche Dinge besser sind. Wenn sie auf der Strecke nicht funktionieren, dann müssen wir das eben ändern", verriet der Brasilianer. Allerdings würden die Daten aus dem Windkanal dem entsprechen, was auch die Piloten meinen.
"Daran arbeiten wir aktuell und das ist auch der Grund, warum wir uns seit Istanbul verbessert haben", sagte Barrichello. Noch sei es aber zu früh, um sagen zu können, ob der FW32 auch in den kommenden Rennen konkurrenzfähig sein wird. "Am Ende des Tages kommt es darauf an, dass man nicht überrascht ist, nur weil es gut auf der Strecke läuft. Budapest und Hockenheim sind verschiedene Strecken, das wird ein guter Test für uns sein", meinte der Williams-Pilot. Das Ziel sei ein Podestplatz in diesem Jahr. "Ich denke, wir verbessern uns. Momentan läuft es okay. Wir haben immer noch nicht das Auto, das wir uns wünschen würden. Aber ich mag es", sagte Barrichello.



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