Fernando Alonso hat noch Hoffnung für den Titelkampf 2010. Zwar haben die Ferrari-Upgrades in Valencia nicht voll gezündet, vor allem der angeblasene Diffusor brachte nicht ganz die erhofften Ergebnisse, doch das lässt ihn nicht verzagen. Der Spanier rechnet damit, dass der Speed des F10 in Silverstone mehr zum Tragen kommt, auch wenn die Strecke nicht ganz zum Auto passt.

"Es ist ein entscheidender Moment in der Saison, es kommen drei Rennen in vier Wochen. Wir sind technisch und physisch dafür bereit. In Valencia haben wir signifikante Updates an den F10 gebracht und in Silverstone sowie den Rennen danach kommt noch mehr", kündigte er auf der Website von Ferrari an.

Sorgfältige Vorbereitung

Das Entwicklungs-Programm sei intensiv und er rechne mit positiven Ergebnissen, betonte Alonso. "Wir haben uns auch physisch sehr sorgfältig vorbereitet, da die nächsten Events alle eng beisammen liegen und man ständig bei 100 Prozent sein muss." Und auch wenn Silverstone nicht unbedingt eine Ferrari-Strecke ist, so sah Alonso keinen Grund, um niedergeschlagen zu sein.

"Der Kurs scheint dem ähnlich zu sein, wie er früher war, mit vielen sehr schnellen Kurven, die uns nicht sehr liegen werden. Aber es ist so, dass die Konfiguration des F10 von Valencia uns in den schnellen Kurven einen Schub bringen sollte, also wartet man am besten ab und schaut, wo wir sind: ich bleibe optimistisch. Dann gibt es immer die Chance, dass Regen eine Rolle in Silverstone spielt. Ich wäre sehr überrascht, wenn wir ein trockenes Wochenende hätten und wir werden für jede Situation bereit sein, die auf uns zukommt", erklärte Alonso.