Bei Virgin konnte man vom Freien Training zum Qualifying einen Schritt nach vorne machen. "Die Änderungen, die wir über Nacht vorgenommen haben, haben uns zum erwarteten Speed gebracht - allerdings auf zwei verschiedene Arten", sagte Technikdirektor Nick Wirth. Während Lucas di Grassi sich entschied, mit dem neuen Aerodynamikpaket zu fahren, wollte Timo Glock mehr Abtrieb und kehrte zurück zum alten Paket.
Der Deutsche war mit seiner Wahl zufrieden und landete vor seinem Teamkollegen auf Platz 21. Di Grassi stellte seinen Virgin-Boliden auf Platz 23 ab. "Ich hatte heute kein gutes Qualifying. Auf meiner zweiten schnellen Runde hatte ich Verkehr, speziell Kobayashi hat mich da aufgehalten, weshalb ich nicht das Maximum aus meinem Auto herausholen konnte. Ich verlor zwei schnelle Runden wegen dem Verkehr", klagte Di Grassi.
Nach seiner Ansicht ist das Auto immer noch weg vom optimalen Setup. "Deshalb müssen wir versuchen die beste Strategie für das Rennen zu finden und unseren Job so gut wie möglich zu machen", sagte der Virgin-Pilot. Als Ziel hat sich das Team eine Doppel-Zielankunft gesetzt. "Aufgrund der Reifenproblematik bei allen Teams erwarten wir ein spannendes Rennen. Mal sehen, was wir erreichen können", meinte Wirth.



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