Mit aller Gewalt zur Nummer eins - Lauda: Red Bull ist Schuld an Kollision
Niki Lauda glaubt, dass erst durch das Eingreifen von Red Bull alles in Istanbul durcheinander lief. Das Team versuche Vettel zur Nummer eins zu machen.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
Kerstin gibt 2025 ihr Comeback bei Motorsport-Magazin und kümmert sich v.a. um unsere Rookies, Online & Print.MEHR
Lauda: Red Bull ist Schuld an Kollision, Foto: Sutton
Die letzten Tage war man bei Red Bull um Schadensbegrenzung bemüht. Teamchef Christian Horner versuchte innerhalb und außerhalb des Teams die Wogen zu glätten. Beim Großen Preis der Türkei hatten sich Mark Webber und Sebastian Vettel in Runde 40 in Führung liegend gegenseitig abgeschossen. Niki Lauda glaubt den Grund für die Kollision zu kennen.
"Das Team wollte Einfluss nehmen, erst dadurch lief alles durcheinander", erklärte der dreifache F1-Champion gegenüber www.spox.com. Nach dem Rennen gab Red Bull-Berater Helmut Marko Webber die Schuld an der Aktion. Lauda glaubt: "Im Team gibt man Webber die Schuld, weil man wollte, dass Vettel vorbei gewunken wird. Aber das ist Teamorder - und damit verboten. Es hat wirklich den Anschein, als wolle man Sebastian mit aller Gewalt zur Nummer eins im Team machen."
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