Portrait:

Nach Teilnahmen an der europäischen und deutschen 125ccm-Meisterschaft stieg Tom Lüthi 2002 in die Weltmeisterschaft auf. Ab 2003 nahm der Schweizer an der kompletten Meisterschaft teil und erzielte im selben Jahr auch schon seine erste Podestplatzierung.

2005 folgte der große Durchbruch. Mit vier Siegen und 242 Punkten setzte er sich in der Gesamtwertung gegen Mika Kallio durch und wurde 125ccm-Weltmeister. Zwei Jahre später ging es für Lüthi in die mittlere WM-Kategorie hoch, wo er einen Großteil seiner Karriere verbrachte und insgesamt zwölf Rennen gewinnen konnte. 2018 bestritt Lüthi mit dem Team von Marc VDS Honda auch eine Saison in der Königsklasse MotoGP.

2021 verabschiedete sich Lüthi vom aktiven Rennsport und arbeitet seither in unterschiedlichen Funktionen im Fahrerlager der Motorrad-Weltmeisterschaft. Aktuell kümmert er sich als Riding-Coach um die Fahrer des Intact-GP-Teams und analysiert für Motorsport-Magazin.com als Experte die Geschehnisse in der MotoGP.