DTM

DTM Hockenheim: Jenson Button beeindruckt bei Rast-Pole

Rene Rast bleibt seiner Qualifying-Dominanz auch beim DTM-Finale in Hockenheim treu. Gaststarter Jenson Button setzt im Honda ein dickes Ausrufezeichen.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Rene Rast hat sich die vorletzte Pole Position der DTM-Saison 2019 gesichert. Beim großen Finale auf dem Hockenheimring setzte sich der bereits feststehende Meister im Qualifying am Samstagmorgen durch - seine achte Pole in der laufenden Saison!

Hinter Audi-Star Rast eroberten Marco Wittmann (BMW) und Mike Rockenfeller (Audi) auf abtrockender Piste bei kühlen Bedingungen die Startplätze zwei und drei für das erste von zwei Rennen an diesem Wochenende (ab 13:00 Uhr live bei Sat.1 und im Live-Ticker von Motorsport-Magazin.com).

Im Fokus an diesem Wochenende: Der Gaststart der drei japanischen Autobauer von Honda, Nissan und Lexus. Die Rennwagen aus der Super GT starten im Rahmen des regulären Saisonfinales auf der badischen Traditionsstrecke, sind allerdings nicht punktberechtigt.

Am besten mit den ungewohnten Bedingungen (Hankook-Reifen, Strecke) zurecht aus der Riege der japanischen Gäste kam der Superstar, Jenson Button: Der frühere Formel-1-Weltmeister beförderte seinen Honda NSX-GT auf den sechsten Startplatz. Zur Pole-Zeit von Rast (1:45.552 Minuten) fehlten Button 0,654 Sekunden.

Gelbe Flaggen helfen Button

"Es war gut heute", sagte Button. "Wir hatten allerdings große Probleme mit den Temperaturen in den Reifen. Wir haben das Beste daraus gemacht. Ich fuhr allerdings als Erster über die Ziellinie und dachte: 'Mist, die Strecke trocknet noch weiter ab'. Aber eine gelbe Flagge hat uns am Ende in die Karten gespielt. Wir kennen die Reifen nicht, haben dafür aber Vorteile bei der Traktion. Es scheint alles ziemlich ausbalanciert zu sein für einen guten Wettbewerb."

Weniger erfolgreich lief es für Buttons Kollegen. Ryo Hirakawa kam mit seinem Lexus LC 500 nicht über den vorletzten Startplatz hinaus. Bei schwierigen Streckenbedingungen bildete Gastfahrer Tsugio Matsuda mit dem Nissan GT-R das Schlusslicht. Den beiden Japanern fehlten mehr als drei Sekunden bis zur Spitze.

Audi beherrscht das Geschehen

Mit Ausnahme von Wittmann war das Qualifying einmal mehr in Audi-Hand: Rast, Rockenfeller, Jonathan Aberdein und Loic Duval stellten vier Audi RS 5 DTM in die Top-5 der Startaufstellung. Mit einem Abflug in der Schlussphase endete Duvals Qualifying vorzeitig. Bestplatzierter Aston Martin war der Österreicher Ferdinand Habsburg auf der zwölften Position.

"Das waren schwierige Bedingungen da draußen", sagte Qualifying-Superstar Rast. "Am Ende hatte ich nicht mal eine saubere Runde, weil zwei andere Autos vor mir waren. Das war nicht optimal, aber es hat trotzdem geklappt und jetzt freue ich mich auf das Rennen."

Glock sorgt für Action

Für den ersten Aufreger sorgte Timo Glock. Der BMW-Pilot verlor an der Stelle die Kontrolle über seinen Boliden, an der sich auch die Formel-1-Fahrer in diesem Jahr beim Deutschland Grand Prix schwer taten und reihenweise abflogen. Glock drehte sich, konnte einen Einschlag in die Streckenbegrenzung aber vermeiden. Gleichzeitig rutschte auch Robin Frijns mit seinem Audi von der Strecke.

DTM Hockenheim, Qualifiyng 1: Gesamtergebnis

1 Rast (AUDI) 1:45.552
2 Wittmann (BMW) 1:45.679
3 Rockenfeller (AUDI) 1:45.783
4 Aberdein (WRT) 1:45.928
5 Duval (AUDI) 1:45.939
6 Button (HON) 1:46.206
7 Glock (BMW) 1:46.315
8 Frijns (AUDI) 1:46.351
9 Van der Linde (BMW) 1:46.383
10 Eriksson (BMW) 1:46.628
11 Müller (AUDI) 1:46.789
12 Habsburg (R-M) 1:46.791
13 Juncadella (R-M) 1:46.986
14 Dennis (R-M) 1:46.988
15 Spengler (BMW) 1:47.026
16 Di Resta (R-M) 1:47.090
17 Eng (BMW) 1:47.548
18 Green (AUDI) 1:47.590
19 Fittipaldi (WRT) 1:47.792
20 Hirakawa (LEX) 1:49.181
21 Matsuda (NIS) 1:49.349


Weitere Inhalte:
Wir suchen Mitarbeiter
Mitarbeiter Motorsport Designer Journalismus Programmierer Video