DTM / Interview - Di Resta: Enttäuschung vom Lausitzring vergessen

Schotte zum zweiten Mal Vater

Paul Di Resta hofft in Budapest auf ein besseres Resultat als zuletzt. Familiär gab es für den Schotten jedoch Grund zur Freude.

Motorsport-Magazin.com - Paul, in dieser Woche ist deine Tochter zur Welt gekommen. Was ist das für ein Gefühl?
Paul Di Resta: Es ist ein ganz besonderes Gefühl. Es gibt nichts Vergleichbares. Vor 18 Monaten kam unser Sohn Leo auf die Welt und jetzt am Montag wurde unsere Tochter Perla geboren. Sie ist gesund und hatte ein perfektes Timing, sodass ich vor Budapest dabei sein konnte. Hoffentlich kann ich das schöne Gefühl aus meinem Privatleben nun in das Rennwochenende mitnehmen.

Der Lausitzring passte nicht so richtig zu meinem Fahrstil und Setup. Jetzt hoffe ich, dass unsere neue Philosophie hilft.
Paul Di Resta

Der Saisonstart ist für dich nicht nach Plan verlaufen. Was waren die Gründe dafür?
Paul Di Resta: Richtig, es war ein schwieriger Start. In Hockenheim hatten wir einen sehr guten Speed, aber es kam leider etwas Pech dazu. Am letzten Rennwochenende auf dem Lausitzring war ich nicht zufrieden und fühlte mich nicht wohl im Auto. Es war einfach schwierig zu fahren. Seitdem haben wir uns neu gesammelt und jetzt gehen wir mit einer leicht veränderten Herangehensweise nach Budapest. Der Lausitzring passte nicht so richtig zu meinem Fahrstil und Setup. Jetzt hoffe ich, dass unsere neue Philosophie hilft. Aber ich weiß, wenn ich mich im Auto wohl fühle, ist der Speed auch da. Hoffentlich bekommen wir es wieder so hin wie in Hockenheim. Mit etwas mehr Glück können wir dann auch die Ergebnisse einfahren, die wir verdienen.

Was ist am wichtigsten, damit du auf dem Hungaroring ein gutes Wochenende haben kannst?
Paul Di Resta: In Budapest gibt es viele Kurven, die direkt aufeinanderfolgen. Dafür benötigst du eine gute Fahrzeugbalance. Ich hoffe, dass diese Streckencharakteristik unserem Auto liegt. In Budapest bist du als Fahrer aber auch körperlich sehr gefordert. Es kommt darauf an, mit dem bestmöglichen Auto an die Strecke zu kommen und darauf aufzubauen. Jetzt hoffe ich, dass ich gemeinsam mit meinem Team die Enttäuschung vom Lausitzring vergessen machen kann. Denn wir wissen, wenn Auto und Fahrer im Einklang sind, funktioniert es extrem gut.


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