DTM

Das schlechteste Rennen meiner Karriere - Ekström: Erinnert mich nicht an Spielberg!

Mattias Ekström will nichts mehr vom Spielberg-Debakel 2011 wissen. Immerhin: Schlimmer könne es nicht mehr werden. Timo Scheider steckt nicht auf.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Am kommenden Wochenende gastiert die DTM in Spielberg. Mattias Ekström sollte man wohl besser nicht auf das österreichische Gastspiel im vergangenen Jahr ansprechen. Der Audi-Star baute damals im Qualifying einen Unfall und musste vom letzten Startplatz ins Rennen gehen. Am Sonntag wurde es nicht besser, denn der Schwede verlor nach einem Boxenstopp ein Rad an seinem A4 und musste vorzeitig die Segel streichen. "Ich glaube, das war das schlechteste Rennen meiner ganzen Karriere", erinnert sich Ekström zurück. "Eines weiß ich sicher: Das kann man nicht toppen, sondern alles kann nur besser werden. Wir werden analysieren, wo wir uns verbessern können, um endlich wieder um die großen Punkte kämpfen zu können.

Ich wünsche mir endlich einmal ein Wochenende ohne Probleme, eigene Fehler und technische Gebrechen.
Timo Scheider

Mit 35 Punkten rangiert Ekström zwar auf dem dritten Platz der Gesamtwertung, doch der Rückstand auf den Führenden Gary Paffett ist mit 33 Zählern bereits ordentlich. Ein Sieg wäre mit Sicherheit Balsam für die geschundene Audi-Seele. Dem A5 fehlte bislang die nötige Pace, um ganz vorn ein Wörtchen mitreden zu können. Nach Brands Hatch wurde der Bolide weiterentwickelt, wie Audi mitteilte, um die fehlenden Zehntel zu finden. Während Ekström immerhin eine ordentliche Punkteausbeute aufweisen kann, kommt Teamkollege Timo Scheider noch nicht in die Gänge.

"Ich wünsche mir endlich einmal ein Wochenende ohne Probleme, eigene Fehler und technische Gebrechen", sagt Scheider nach zwei Ausfällen in den ersten drei Rennen und lediglich acht Punkten. Ein gutes Resultat sei in Spielberg möglich, doch von einem Sieg will der zweimalige Champion noch nicht sprechen. "Die Performance, die wir haben, sollte für die Top Fünf immer reichen – aber man muss es im Qualifying und im Rennen zusammenbringen", mahnt Scheider und richtet eine Kampfansage in Richtung Konkurrenz: "Wer Audi und die 'Äbte' kennt, der weiß, dass wir nicht aufgeben, bis wir wieder ganz oben stehen."


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