ADAC GT Masters

Nürburgring Anziehungsort für viele ADAC GT Masters-Partner - Fahrerlager-Radar vom Nürburgring

ADAC GT Masters-Partner Kärcher führt Workshop am Nürburgring durch. Motorsportchefs von Porsche und Opel besuchen ADAC GT Masters.

Motorsport-Magazin.com - Sportliches Programm: Christian May, Managing Director Retail Channels bei ADAC GT Masters-Partner Kärcher, hielt gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen am Nürburgring zunächst einen Workshop ab, bevor sich die Gruppe bei einer Fahrerlagertour über die "Liga der Supersportwagen" informierte. Am Sonntag überreicht May den Siegern des ADAC GT Masters-Rennens die Pokale.

Partner vor Ort: Zahlreiche weitere Partner des ADAC GT Masters gaben sich am Nürburgring die Ehre. Michael Mews, Chief Sales Officer von Postcon Deutschland, übergibt die Trophäen an die Zweitplatzierten des Sonntagsrennens. Frank Delesen, Vorsitzender der Geschäftsführung von Pirelli Deutschland, ehrte die Siegerpaarung David Jahn/Kévin Estre im Samstagrennen. Dr. Frank Steffen Walliser, Motorsportchef bei Porsche, überreichte Pokale in der ADAC Formel 4. Auch Hermann Scheuer, Brand Manager von Union Glashütte schnupperte Supersportwagenluft ebenso wie Heinz Remmen von H&R. Jörg Schrott, Leiter Motorsport bei Opel, reiste ebenfalls in die Eifel und freute sich über ein gelungenes Debüt des Opel Astra TCR in der ADAC TCR Germany.

Es war einmal: Vor 3.348 Tagen gaben das ADAC GT Masters und damit auch die in Deutschland neue Fahrzeugkategorie GT3 ihr Debüt im Rahmen des ADAC 24-Stunden-Rennens. Der deutsche Automobilclub bewies damit einen guten Riecher: Zehn Jahre später erfreut sich die "Liga der Supersportwagen" an gleicher Stelle immer noch genauso großer Beliebtheit wie 2007. Sowohl damals wie auch heute am Start: die Corvette Z06, die an allen bisherigen 143 Rennen der "Liga der Supersportwagen" teilgenommen hat und Christopher Haase, der erste Champion des ADAC GT Masters.

Stäbchen rein, Spender sein: Um die Aufmerksamkeit der Bekämpfung von Blutkrebs zu erhöhen, nutzte die gemeinnützige Organisation DKMS das fanfreundliche Umfeld des ADAC GT Masters am Nürburgring. In Kooperation mit ADAC Formel 4-Pilot Jannes Fittje führte die DKMS im Fahrerlager eine Typisierungsaktion durch. Unter anderen ging ADAC Motorsportchef Lars Soutschka mit gutem Beispiel voran und ließ sich nach dem Motto "Stäbchen rein - Spender sein" am DKMS-Stand typisieren.

3 Fragen an ... Teamchef und Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard

Sie bestreiten in der Rolle des Teamchefs mit ihrem KÜS TEAM75 Bernhard die erste Saison im ADAC GT Masters. Wie ist es Ihnen bisher ergangen?
"Ich muss sagen: sehr gut. Im Juli 2015 habe ich begonnen, zusammen mit meinem Vater das Programm für das ADAC GT Masters aufzubauen. Wir sind sehr wohlwollend in der Serie aufgenommen worden. Es ist eine tolle Motorsportplattform - auch für unsere Partner, die immer mehr Interesse entwickeln. Jetzt am fünften Rennwochenende kann ich behaupten, dass wir mittlerweile einen Idealzustand erreicht haben. Es steckt sehr viel Herzblut und Akribie in diesem Projekt."

Wie läuft die Eingewöhnung ihres Teams auf den neuen Porsche 911, den Sie im ADAC GT Masters einsetzen?
"Der Porsche war unter den vielen neuen Modellen, die für die Saison 2016 vorgestellt wurden, das neuste. Von daher hatten wir am wenigsten Zeit, uns an das Fahrzeug zu gewöhnen. Aber auch da sehen wir einen Trend: Alle Mitarbeiter im Team verbessern sich von Rennwochenende zu Rennwochenende. Und mit ihnen natürlich auch das Auto. Wir lernen es immer besser kennen und können entsprechend die Abstimmungen optimieren."

Sportlich gesehen dürften Sie mit zwei Siegen in den letzten drei Rennen und mit der Pole-Position für das zweite Nürburgring-Rennen ebenso zufrieden sein.
"Auf jeden Fall. Wir entwickeln eine gewisse Konstanz in unseren Leistungen. Mit Kévin Estre ist am Red Bull Ring der zweite Stammfahrer zu unserem Team gestoßen. Mit seiner Motorsporterfahrung ist er natürlich eine absolute Bereicherung. David Jahn hat sich auch super entwickelt. Ich bin zuversichtlich für die letzten Rennen der Saison."


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