Es war seit längerem erwartet worden, nun hat es Yamaha offiziell bekanntgegeben. Nachdem im MotoGP-Projekt kein Platz mehr für Jack Miller war, bekommt der erfahrene Australier eine neue Herausforderung innerhalb der Motorsport-Abteilung des Motorrad-Giganten.
Nach MotoGP-Aus: Jack Miller wird Yamaha-Werksfahrer
Nach dem Abgang von Pramac wird der 31-Jährige ab 2027 neuer Werksfahrer für Yamaha in der Superbike-WM starten und eine Paarung mit Andrea Locatelli bilden. Dessen derzeitiger Teamkollege Xavi Vierge wurde einige Stunden zuvor offiziell verabschiedet. Obwohl Miller in der Königsklasse aussortiert worden war, blieb die Beziehung zum Arbeitgeber stets intakt. Zuletzt erhielt er von der Chefetage sogar ausdrückliches Lob im Kontrast zu Fabio Quartararo. Mehr dazu hier:
"Ich freue mich riesig, bekannt geben zu dürfen, dass ich gemeinsam mit Yamaha in die WorldSBK wechsle und wir damit unsere Partnerschaft fortsetzen. Die Zusammenarbeit mit der Marke in den letzten Jahren in der MotoGP hat mir sehr viel Spaß gemacht, und ich bin äußerst dankbar für die Gelegenheit, zu sehen, was wir auf der R1 erreichen können", äußerte sich 'Thiller Miller' zu seiner neuen Herausforderung. Er erhält einen Zweijahresvertrag bis 2028.
Superbike-Erfahrung bereits in Suzuka-Abenteuer gesammelt
Es ist nicht das erste Engagement für Yamaha außerhalb der Königsklasse. In den beiden vergangenen Jahren war er bereits erfolgreich bei den berühmten acht Stunden von Suzuka mit dem R1-Superbike angetreten. "Ich habe in den letzten Jahren in Suzuka bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das Motorrad bekommen, und obwohl sich die WorldSBK-Spezifikation etwas davon unterscheidet, freue ich mich sehr auf dieses nächste Kapitel meiner Karriere und hoffe, dass wir dort wirklich Großes erreichen können", kommentierte der Australier.

Millers Begeisterung für den Langstreckenklassiker ist hinlänglich bekannt, sodass auch in den kommenden Jahren eine Teilnahme mit Yamaha erwartet werden kann. Außerdem steht den Japanern mit diesem neuen Vertrag ein weiterer Mann mit Königsklassenerfahrung als möglicher Ersatzpilot zur Verfügung. Ducati griff dafür beispielsweise bereits mehrfach auf Superbike-Piloten mit MotoGP-Vergangenheit zurück. Erste Option für Yamaha sollte in einem solchen Falle aber wohl Testfahrer Augusto Fernandez bleiben.
Jetzt seid ihr gefragt: Was traut ihr Jack Miller in der Superbike-WM zu? Sagt es uns in den Kommentaren.



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