Er mag zwar für die Konkurrenz arbeiten, doch Valentino Rossis Crewchief Jeremy Burgess lobt Nicky Hayden dafür, wie unermüdlich er sich wieder an das Spitzenfeld der MotoGP herangearbeitet hat. Hayden hatte nach seinem Wechsel zu Ducati 2009 einige Schwierigkeiten, doch nach viel Arbeit an der Maschine läuft es für ihn dieses Jahr gut. "Ich habe mit Filippo Preziosi gesprochen und meinte, wie gut ihre Maschine doch sei. Er merkte an, dass Nicky viel Arbeit hineingesteckt hätte. Er hat voriges Jahr viel Schwieriges mitgemacht und gab nie auf. Sie haben offensichtlich Nickys Erfahrungen auf der Honda genutzt", sagte Burgess den Motorcycle News.

Gegenüber Casey Stoner wollte er aber nicht unfair klingen, sondern betonte, dass der Australier nur wenig Erfahrung hatte, als er zu Ducati kam. "Jetzt hat er jemanden, mit dem er die Ideen austauschen kann und ich bin mir sicher, Casey und Ducati werden auch etwas liefern, das funktioniert", sagte er.

Haydens Auferstehung war für Burgess aber auch in anderer Hinsicht spannend. Denn dank der zwei starken Yamahas, der Steigerung bei Repsol Honda und dem immer schnell fahrenden Stoner könnte die Saison durch Hayden noch interessanter werden. "Es ist gut, einen Fahrer zwei Rennen in Folge schnell auf der Ducati zu sehen, der nicht Casey heißt. Das kann nur allen guttun. Es gibt zwei gute Fahrer bei Yamaha, Honda hat zwei gute Jungs, die nun Erfahrung haben und Ducati hat zwei gute Jungs mit Erfahrung. Es sollte also mehrere Rennen geben, bei denen die Top Sechs von diesen Leuten ausgefahren werden."