Carlos Checa kommt in die MotoGP zurück. Zumindest behaupten das spanische Journalisten-Kollegen. Angeblich soll der Spanier in ernsthaften Gesprächen mit Ducati sein und der Deal sei bereits unterschrieben und abgeschlossen. Fraglich ist nur, welche Desmosedici unsere spanischen Kollegen dem Herrn Checa geben wollen. Das Werksteam ist mit Casey Stoner/Nicky Hayden besetzt und bei Pramac werden Mika Kallio sowie Aleix Espargaro fahren. Das neue Aspar-Ducati-Team ist mit Hector Barbera ebenfalls besetzt. Und das Ducati eine weitere MotoGP-Maschine an den Start schiebt, ist mehr als fraglich und eigentlich undenkbar. Zumal man sich mit Checa seitens Ducati selbst ein wohl noch größeres Ei legen würde, als mit Sete Gibernau in diesem Jahr.

Checa kam in der MotoGP-Weltmeisterschaft nie über Gesamtrang vier hinaus. Und das liegt mit dem Jahr 1998 auch schon eine ganze Weile zurück. Ende 2007 musste er seinen Hut nehmen und wechselte in die Superbike WM, wo er sich auch nicht als Überflieger entpuppte. Überhaupt zählt der Spanier nicht zu den Siegfahren. Im GP konnte er zwei Mal gewinnen - 1996 in Catalunya und 1998 beim GP von Madrid - und in der Superbike WM schaffte er nicht mehr Siege - beide letztes Jahr im Miller Motorsports Park in den USA. Daher ist es mehr als fraglich, wer Checa ob seiner Leistungen in die MotoGP zurück haben wöllte. Wenn dies passieren sollte, dann sicher wieder ein Mal nur ob der großen Mitgift, die er als Spanier sicher auftreiben kann.

Motorsport-Magazin.com meint: Eher ein gezielt gestreutes Gerücht unserer spanischen Kollegen, die zu dem vermutlich auch noch Fans von Checa sind und nicht eingestehen wollen, dass sein Zug im Alter von 36 Jahren abgefahren ist. Ab morgen (15. Oktober) ist er dann gar schon 37 Jahre. Herzlichen Glückwunsch Carlos! Zum Geburtstag und zum Gerücht.