"Es ist unglaublich. Der ganze Stress ist weg", freute sich Colin Edwards nach den Testfahrten in Sepang. Ginge es nach dem Texaner, wäre man bereits die vergangenen 15 Jahre mit Einheitsreifen gefahren. Sie würden das Leben eines Piloten viel einfacher machen und den Ingenieuren sowie Fahrern mehr Zeit verschaffen, um das Setup zu optimieren. "Als Michelin noch in der MotoGP fuhr, wurde die meiste Zeit bei den Testfahrten für die Reifen verschwendet", erklärte Edwards.

2009 hat sich das Problem mit Bridgestone als Alleinlieferant erledigt. Um Kosten zu sparen, stehen in dieser Saison den Piloten lediglich zwei Vorder- und zwei Hinterreifen pro Testtag zur Verfügung. "Bridgestone bringt nur noch Reifen an die Strecke, von denen sie wissen, dass sie funktionieren. Ich kann jetzt auf die Strecke gehen und mich 100 Prozent auf die Maschine und das Setup fokussieren und muss nicht mehr mein Leben riskieren", erklärte der Testvierte von Sepang gegenüber Motorcycle News.