Shinya Nakano hatte für sein Heimrennen in Motegi eigentlich nur einen Wunsch: konstante Wetterbedingungen. Doch schon am ersten Tag machte ihm Petrus einen Strich durch die Rechnung. "Es waren komische Bedingungen", sagte Nakano. "Am Vormittag war es nass, am Nachmittag trocken."
Sein Motorrad fühlte sich unter beiden Bedingungen gut an. "Im Nassen war das Gefühl gut und im Trockenen hatten wir auf Anhieb eine gute Pace." Sein Hauptaugenmerk legte Nakano auf die Reifenwahl für das Rennen, in dem es nicht regnen soll. "Nach einigen Setupänderungen verbesserte sich das Gefühl und ich fasste mehr Vertrauen ins Bike." Platz 11 sehe in der Zeitenliste des 2. Trainings nicht besonders gut aus, "aber ich bin zuversichtlich für morgen".
Noch schlechter sieht der 18. Rang von Alex de Angelis aus. "Es war wirklich schwierig für uns, da wir eine neue Aufhängung von Showa testen wollten, dies aufgrund der Bedingungen aber nicht möglich war", klagte de Angelis. Am Nachmittag hatte er verschiedene Setupprobleme. "Wir waren nicht schnell und fanden bislang nicht die richtige Richtung, weil die Bedingungen auf jeder Runde anders waren." Jetzt steht ihm und seinen Technikern viel Arbeit bevor.



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