So hatte sich Andrea Dovizioso sein Heimrennen nicht vorgestellt. Nachdem er vor dem Wochenende mit einem Katamaran über die Wellen reiten durfte, wurde er im Qualifying auf den 14. Platz durchgereicht - eine Fahrt, die ihm gar nicht mundete. "Wir müssen uns überlegen, wie wir das Rennen am besten angehen", sagte er.

Die Probleme haben jedoch nicht, wie zuletzt, an den Reifen gelegen. "Die Michelin-Reifen waren zufrieden stellend, aber es wird schwierig, so viele Plätze nach dem Start in den ersten Kurven gutzumachen." Denn das Überholen ist in Misano bekanntlich sehr schwierig. "Es wäre viel einfacher, wenn wir in der zweiten statt der fünften Reihe stehen würden."

Entsprechend aggressiv muss Dovizioso zur Sache gehen. "Wenn man ein Rennen so aggressiv beginnen muss, so sehr ans Limit gehen muss, dann verliert der Fahrer viel Energie und die Reifen nutzen sich auch schneller ab", warnte Teammanager Cirano Mularoni.

Trotzdem baut er auf die gute Rennpace seines Fahrers. "Wir sollten eine gute Pace gehen können, obwohl wir auf einer Runde heute Schwierigkeiten mit dem Setup hatten", glaubt Mularoni. "Andreas Pace könnte gut sein", bestätigt Technikchef Gianni Berti. "Er sollte das beweisen können, aber wir werden von der Startposition behindert."