Es war ein schweres Wochenende für dich. Womit hattest du die meisten Probleme?
Jorge Lorenzo: Ich hatte vor allem mit dem Vorderreifen Probleme, der war nicht so konkurrenzfähig. Er hat echt schnell abgebaut und der einzige Weg, das Rennen zu beenden, war, aufzupassen. Wenn man die ganzen Umstände berücksichtigt, dann ist das kein schlechtes Ergebnis.

Vor der Sommerpause hattest du den Unfall. Spürst du die Verletzung noch?
Jorge Lorenzo: Zum Glück bereiten mir die Verletzungen auf der Maschine keine Schmerzen. Ich habe nur beim Gehen Schmerzen.

Erwartest du dir von den Tests morgen Verbesserungen an der Maschine, die dir helfen?
Jorge Lorenzo: Da bin ich mir sicher. Michelin wird uns ein paar neue Reifen geben. Wir werden auch die Elektronik und den Hinterreifen verbessern.

Ist die Verbesserung an der Elektronik hauptsächlich für die Beschleunigung?
Jorge Lorenzo: Ja.

Sollte das auch in Misano helfen, das ja etwas anders ist?
Jorge Lorenzo: Misano wird anders sein. Dort ist kein neuer Asphalt. Das hat uns hier sicher nicht geholfen, den Reifen gut zu konservieren. Theoretisch sollten die Dinge in Misano etwas besser sein.

Du hast gesagt, dass du während der Saison neu damit begonnen hast, dich an die Maschine anzupassen. Wie geht es dir damit?
Jorge Lorenzo: Ich fühle mich gut. Am Ende des Rennens ist es mir viel besser gegangen als zu Beginn. Das war eigentlich schon so wie es sein soll. Das einzige Problem ist jetzt, dass wir mit den Michelins nicht konkurrenzfähig sind. In Zukunft können wir vielleicht mehr herausholen.

Du siehst an deinem Teamkollegen aber zumindest, dass die Maschine konkurrenzfähig ist...
Jorge Lorenzo: Die Yamaha ist eine sehr gute Maschine.