Fausto Gresini war mit dem Rennsonntag ganz und gar nicht zufrieden. Wie könnte er auch? In Barcelona war gerade einer seiner Piloten gestürzt, der andere holte als Neunter zwar einige Punkte, war aber nicht in der Lage, mit den Vordermännern mitzuhalten.
"Der Start ist ein entscheidender Moment in den modernen MotoGP-Rennen", betont Gresini. "Wenn man einen schlechten Start macht, wird das Leben schwierig." Das habe sich bei Alex De Angelis bestätigt. "Ich machte einige Positionen nach dem schlechten Start gut und hatte die Lücke zu Capirossi geschlossen", berichtete De Angelis. "Loris kam in der ersten Kurve zu weit nach draußen, ich probierte es und leider hat er die Tür zugemacht und wir crashten." Gresini bezeichnete die Kollision als Rennunfall, der passieren könne. "Aber es ist schade", bilanzierte De Angelis. "Ich hätte wichtige Punkte holen können."
Die sammelte Shinya Nakano ein, aber auch er war damit nicht zufrieden. "Nach den ersten Runden war mir klar, dass das Ergebnis nicht viel besser ausfallen würde", sagte der Japaner. Denn die Fahrer vor ihm zogen schnell davon. "Wir müssen bessere Ergebnisse einfahren." Den Schlüssel dafür sieht Nakano im Setup vergraben. Dieses müsse man besser an seinen Fahrstil anpassen. "Ich muss aggressiver fahren können, damit ich in den ersten Runden an den Vorderleuten dran bleiben kann."



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