Eigentlich herrschte nach dem Rennen in Spanien gute Stimmung im D'Antin-Rennstall nur bei Alex Hofmann war das Gemüt nicht ganz so heiter. "Ich bin nicht zufrieden, weil das nicht das Rennen war, auf das ich gehofft habe", sagte der Deutsche. Warum es nicht so gelaufen war, konnte er nicht so genau eruieren, denn nach dem Warm Up hatte er sich eigentlich zuversichtlich gefühlt. "Als ich gestartet bin, habe ich sofort gemerkt, dass ich nicht das richtige Gefühl mit der Maschine habe. Ich hatte keinen guten Start und verlor in weiterer Folge die Beschleunigung und konnte nicht so schnell sein, wie ich wollte."

Während des Rennens konnte sich Hofmann dann zumindest an ein paar Fahrern vorbeiarbeiten, aber mehr als der 13. Platz kam dabei nicht heraus. "Ich bin sehr unzufrieden, vor allem weil ich für all die Fans, die hergekommen waren, ein gutes Resultat holen wollte" Eben jenes gute Resultat holte sich Alex Barros, der mit seinem achten Platz sehr zufrieden war. "Es war an diesem Wochenende nicht sehr einfach, wir hatten an den Tagen vor dem Rennen ein paar Schwierigkeiten, also haben wir uns am Morgen im Warm Up entschieden, das Setup zu wechseln, haben aber schließlich gemerkt, dass es besser war, zu dem Setup von gestern zurückzukehren."

Mit den alten Einstellungen erwischte er dann nach einem guten Start die erste Kurve allerdings nicht ideal und musste danach wieder beginnen, sich von hinten nach vorne zu arbeiten. Im zweiten Teil des Rennens hatte er dann Probleme mit der Front der Maschine. "Leider hat sie sich nicht angefühlt wie erwartet und wir hatten für das Rennen etwas mehr erhofft: was mich aber zufrieden stellt, ist, dass wir von Anfang bis Ende gepusht haben und um den achten Platz gekämpft haben wie um das Podium", meinte Barros