Pedro Acosta erlöst KTM im MotoGP-Qualifying von Barcelona! Erstmals seit Motegi 2024 darf der österreichische Hersteller wieder über eine Pole Position jubeln. Für das Werksteam ist es sogar der erste Pole-Erfolg seit Valencia 2020. Neben Acosta stehen Franco Morbidelli und Alex Marquez in Reihe eins.
Fabio Di Giannantonio landet auf Startplatz sechs. Enttäuschend verläuft das Qualifying für die Aprilia-Stars: Jorge Martin crasht schon in Q1, steigt dennoch auf, kommt aber nicht über P9 hinaus. Noch schlechter läuft es für WM-Leader Marco Bezzecchi, der in Q2 abfliegt und sich mit Startplatz 12 abfinden muss.
So lief Q1 in Barcelona: Enea Bastianini setzt sich im ersten schnellen Umlauf vor Francesco Bagnaia, Diogo Moreira und Jorge Martin an die Spitze. Im zweiten Versuch kann Bastianini noch einmal nachlegen. Er kommt als Führender vor Franco Morbidelli, Bagnaia und Luca Marini zum Reifenwechsel. Martin ist nach einer verpatzten Runde nur Achter und wechselt auf sein zweites Motorrad.
Mit neuem Bike und neuen Gummis steigert sich Martin deutlich, fährt die exakt gleiche Rundenzeit wie zuvor Bastianini und reiht sich aufgrund Bastianinis besserer zweitbester Runde auf Platz zwei ein. Anschließend sorgt Toprak Razgatlioglu mit einem Sturz in Kurve fünf für Gelbe Flaggen. Martin kann aber eine weitere schnelle Runde fahren und setzt sich 0,096 Sekunden vor Bastianini an die Spitze. Martin startet eine weitere Attacke, crasht dabei aber ebenfalls in Turn 5 - sein dritter Sturz des Wochenendes. Wenig später geht auch Aldeguer in der berüchtigten Kurve fünf zu Boden.
Die Fahrer kriegen aber die Chance zu einem letzten Angriff und den nützt Morbidelli, um Martin noch einmal um 0,151 Sekunden abzufangen. Morbidelli schnappt sich damit Platz eins, Martin steigt als Zweiter aber ebenfalls in Q2 auf. Bagnaia wird Dritter und steht damit nur auf Startplatz 13. Neben ihm im Grid: Bastianini und Aldeguer. Reihe sechs bilden Marini, Maverick Vinales und Ai Ogura. Die Startplätze 19 bis 21 gehen an Alex Rins, Moreira und Yamaha-Wildcard Augusto Fernandez. Toprak Razgatlioglu steht am Ende des Feldes.
Das war Q2 zum Katalonien-GP: Pedro Acosta setzt direkt das erste Ausrufezeichen und geht klar in Führung, 0,362 Sekunden vor Fabio Di Giannantonio. Dahinter reihen sich Brad Binder und Johann Zarco ein. Marco Bezzecch ist nur Achter, Jorge Martin gar nur Zwölfter. Acosta legt sofort nach, Alex Marquez schiebt sich 0,224 Sekunden dahinter auf Rang zwei. Raul Fernandez ist Dritter vor einem Honda-Duo mit Zarco und Joan Mir. Di Giannantonio nur auf P7 vor Bezzecchi, Martin bleibt am Ende des Feldes hängen. Mit diesem Zwischenstand geht es zu den Boxenstopps.
Der finale Showdown beginnt mit einem Knalleffekt: Bezzecchi crasht heftig in Kurve zwei. Sein Qualifying ist vorbei. Die schnellen Time-Attacks starten durch die Gelben Flaggen verspätet. Acosta lässt sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und unterbietet seine eigene Bestzeit noch einmal um 0,050 Sekunden. An diese Marke kommt kein Fahrer mehr heran. Acosta holt die Pole Position, Morbidelli entreißt Alex Marquez noch Rang zwei. Raul Fernandez führt Reihe zwei mit Zarco und Di Giannantonio an. Die Startplätze sieben bis neun gehen an Fabio Quartararo, Binder und Martin. Joan Mir, Jack Miller und Marco Bezzecchi stehen in Reihe vier.
Das Wetter: Ungetrübter Sonnenschein vermittelte im MotoGP-Qualifying von Barcelona ein trügerisches Bild der Bedingungen. Mit nur 15 Grad Außentemperatur und auch am Asphalt war es nämlich sehr kühl.



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