Sturz in FP1, Sturz im Training, Platz 17 in der Endabrechnung und damit der Gang in Q1 im Qualifying am Samstagmorgen: Der MotoGP-Trainingsfreitag in Barcelona ging für Jorge Martin gründlich daneben. Deutlich besser machte es die KTM-Fraktion: Pedro Acosta schnappt sich die Bestzeit.

Das Ergebnis: Acosta war in 1:38.710 Minuten um 0,018 Sekunden schneller als Alex Marquez. Brad Binder sorgte als Dritter für ein starkes Mannschaftsergebnis des KTM-Werksteams. Platz vier ging an Raul Fernandez vor Johann Zarco und Fabio Di Giannantonio. Marco Bezzecchi belegt P7, gefolgt von Joan Mir sowie den Yamaha-Piloten Jack Miller und Fabio Quartararo.

Die Top-Ten verpasst haben unter anderem Enea Bastianini (11.), Francesco Bagnaia (12.), Ai Ogura (13.) oder Jorge Martin (17.), die somit im Qualifying am Samstag bereits in Q1 ranmüssen.

Stürze, Defekte & Zwischenfälle: Ai Ogura legte kurz nach Session-Halbzeit den klassischen Barcelona-Crash hin: Er verlor beim Umlegen zwischen Kurve eins und zwei die Kontrolle über seine Aprilia und landete im Kies.

Marco Bezzecchi kam in Kurve vier von der Strecke ab und musste ins Kiesbett, konnte einen Sturz aber vermeiden.

Alex Rins stürzte in Turn 5. Joan Mir ging in Kurve zehn zu Boden. In seiner finalen Time-Attack produzierte in Kurve zwei auch noch Jorge Martin seinen zweiten Sturz des Tages.

Das Wetter: Im MotoGP-Training am Freitagnachmittag blinzelte zwar die Sonne etwas durch die Sonnendecke, es blieb aber kühl in Barcelona. Nur 17 Grad Außentemperatur wurden gemessen, der Asphalt erreichte 30 Grad. Zumindest der befürchtete Regen blieb aus.