Positive Neuigkeiten sind in letzter Zeit im Hause Hondas Mangelware. Nach dem Ende der MotoGP-Dominanz, dem anschließenden Verlust des Superstars Marc Marquez, der zu Gresini abwanderte und der andauernden Erfolglosigkeit könnte sich nun eine neue große Baustelle auftun. Im MotoGP-Paddock machen Gerüchte die Runde, dass Hauptsponsor Repsol plant die Zusammenarbeit mit Honda zu beenden.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Ölkonzern und dem erfolgreichsten MotoGP-Team der Geschichte ist eine der wohl legendärsten Kooperationen im Motorsport. Schließlich erstrahlt das Motorrad der japanischen Werksmannschaft bereits seit 30 Jahren in den ikonischen orangen, weißen und roten Farben des Namensgebers des Teams.

Und obwohl die Zusammenarbeit in diesem Jahr ihr 30. Jubiläum feiert, welches bei der Teampräsentation im Februar zelebriert wurde, scheinen die Zeichen nun auf Trennung zu stehen. Bereits zur aktuellen Saison fuhr Repsol sein Engagement etwas zurück. Anders als in den letzten drei Jahrzehnten ist in diesem Jahr nicht mehr die gesamte Seitenverkleidung im dreifarbigen Design des Energieriesen verziert, sondern nur ein verhältnismäßig kleiner Streifen an der Unterseite. Grund dafür dürften wohl niedrigere Sponsorengelder sein, welche die Honda Racing Corporation im Zuge des Deals einnimmt.
Wie die Kollegen von autosport.com nun berichten, kokettiert Repsol mit dem Rückzug aus dem Honda-Sponsoring. Grund dafür dürften wohl die Abwesenheit eines MotoGP-Superstars und die momentan geringe TV- und Medienpräsenz sein: Dass das Interesse und die Zahlungsbereitschaft von Sponsoren für sportlich wenig erfolgreiche Teams schnell abnimmt, ist kein Geheimnis. Es ist also gut möglich, dass sich der größte Motorradhersteller der Welt zur Saison 2025 einen neuen Titelsponsor suchen muss.
Bisher war die Zusammenarbeit bekanntlich von großem Erfolg geprägt. So trugen in den letzten 30 Jahren Königsklassen-Weltmeister wie Mick Doohan, Alex Criville, Valentino Rossi, Nicky Hayden und Marc Marquez die Farben des Unternehmens. Die Saison 2024 könnte nun aber das Ende dieses Kapitels darstellen.



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