MotoGP

MotoGP Valencia 2019: Quartararo schnürt Bestzeiten-Doppelpack

Fabio Quartararo führt nach FP1 auch das 2. Freie Training der MotoGP in Valencia an. Valentino Rossi muss seinen zweiten Sturz des Tages wegstecken.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Fabio Quartararo schließt einen weiteren MotoGP-Freitag als Spitzenreiter ab. Er fährt im 2. Training, wie schon in FP1 am Vormittag, die Bestzeit. Maverick Vinales ist sein erster Verfolger.

Das Ergebnis: Quartararo war in 1:30.735 Minuten um 0,148 Sekunden schneller als Yamaha-Kollege Vinales. Marquez landete auf P3 vor Miller, Morbidelli und dem Suzuki-Duo mit Rins und Mir. Aleix Espargaro, Dovizioso und Zarco komplettierten die Top-Ten.

Aktuell nicht direkt in Q2 sind unter anderem Crutchlow (11.), Petrucci (12.), Rossi (14.), Lorenzo (16.) und Pol Espargaro (17.).

Iker Lecuona wurde an seinem ersten MotoGP-Tag Letzter, verlor 2,379 Sekunden auf die Bestzeit.

Die Zwischenfälle: Valentino Rossi sorgte für den ersten Crash der Session. Er flog in der schnellen Kurve zehn ab. Rossi blieb unverletzt, seine Yamaha war aber schwer beschädigt. Für ihn war es der zweite Sturz des Tages. Schon im 1. Training hatte es Rossi in Turn 4 erwischt. Beide Crashes passierten auf der kalten rechten Reifenseite.

Andrea Dovizioso hatte eine Viertelstunde vor Session-Ende technische Probleme an seiner Ducati. Er verlor Flüssigkeit an der Front - vermutlich Bremsflüssigkeit - und musste an die Box kommen.

Parallel dazu stürzte Jack Miller in Turn 2. Er war bei geringer Geschwindigkeit in der Kurvenmitte zu Boden gegangen.

Das Wetter: Im Vergleich zum 1. MotoGP-Training war es in Valencia etwas warmer geworden. 17 Grad betrug die Außentemperatur, 23 Grad wurden am Asphalt gemessen. Böiger Wind sorgte aber trotz Sonnenschein nach wie vor für ungemütliche Bedingungen am Circuit Ricardo Tormo.

Die Analyse: Marc Marquez scheint auch in Valencia der Mann zu sein, den es zu schlagen gilt. Die besten Chancen darauf haben wohl die Yamaha-Stars Vinales und Quartararo sowie Alex Rins. Ducati hat, wie in der Vergangenheit schon so oft, größere Probleme beim Saisonfinale. Nur Jack Miller konnte am Freitag überzeugen.


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