MotoGP

MotoGP - Johann Zarco: Muss in Sepang in die Top-7 fahren

Johann Zarco will in Malaysia beweisen, dass er in die MotoGP gehört. Dazu ist mindestens ein Platz in den Top-7 notwendig, denkt er.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - In Malaysia bekommt Johann Zarco die zweite Chance, sich als MotoGP-Pilot für die Zukunft zu beweisen. Nach Takaaki Nakagamis erfolgreicher Schulter-OP springt der Franzose noch in Malaysia und Valencia ein und will sich im besten Fall wieder für einen Platz als Stammpilot in der MotoGP empfehlen. Dazu ist mindestens ein Top-7-Ergebnis von Nöten, glaubt Zarco.

"Eines meiner Ziele ist es, Pol zu schlagen", erklärt Zarco am Donnerstag in seiner Presserunde. Besser abzuschneiden als sein ehemaliger KTM-Teamkollege wäre für den Franzosen sicher ein persönlicher Triumph. "Aber ich denke, ich muss es in die Top-7 schaffen, um zu zeigen, dass ich ein Typ fürs Rennen bin und mit den Top-Fahrern mithalten kann", so Zarco weiter.

Das er zurück in die MotoGP möchte, daraus machte er zuletzt keinen Hehl. Gerade in seiner Auszeit habe er realisiert, dass er nichts anderes tun möchte als Rennen zu fahren, erklärte Zarco. Und um sich dafür in die bestmöglichste Ausgangslage zu bringen, ist ein Ergebnis unter den besten sieben Piloten von Nöten, glaubt der Franzose. "Und selbst wenn ich es in die Top-7 schaffe und Pol Fünfter wird, dann freue ich mich für uns beide", lacht er.

Dieses Ziel zu erreichen wird aber keinesfalls ein Spaziergang. Bei seinem ersten Einsatz im LCR-Team auf Phillip Island wurde Zarco 13. "Ich habe keine Wunder auf der Honda vollbracht, aber ich habe mich auch nicht blamiert", schätzt der Franzose diese Leistung ein. Besser als sein möglicher Konkurrent auf den Platz im Honda-Werksteam, Jorge Lorenzo, schnitt er allerdings ab. Der Spanier ist aktuell so schlecht wie nie zuvor in seiner MotoGP-Karriere unterwegs und erntet Kritik und Spott.

Ganz so dramatisch gestaltete sich Zarcos Comeback in der MotoGP nicht, aber im Vergleich zu Phillip Island muss der Franzose noch nachlegen. Das geht aber nur, wenn Zarco schnellstmöglich etwas von dem Selbstvertrauen wiederfindet, das ihm in seiner KTM-Zeit und der Rennpause abhandengekommen ist. "Ich habe das Gefühl ein wenig verloren", gibt er zu. "Aber ich glaube, ich kann es wiedergewinnen. Manchmal habe ich es schon, aber manchmal noch nicht. Eigentlich sollte es automatisch kommen und wenn wir diesen Punkt erreicht haben, sollte ich es eigentlich direkt in die Top-10 oder sogar die Top-7 schaffen."


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