MotoGP

MotoGP Argentinien 2019: Die Reaktionen zum Qualifying-Samstag

Im Kampf um die zweite Pole des Jahres hat sich Marc Marquez durchgesetzt. Die Reaktionen zum Qualifying-Samstag der MotoGP in Argentinien.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Marc Marquez (Repsol Honda): "Der Plan war, drei Hinterreifen zu nutzen. Eigentlich gab es noch einen anderen Plan, aber als wir dann das Problem im FP4 hatten, konnten wir nur ein Bike im Qualifying benutzen. Das Team hat auf diese Umstellung aber schnell reagiert, das war super. Nach meinem Fehler auf einer Runde in der Mitte des Qualifyings habe ich den Run abgebrochen, weil die Runde wirklich nicht gut war. Auf dem dritten Run lief es viel besser."

2. Maverick Vinales (Yamaha): "Ich bin sehr glücklich. Mein Ziel war es, aus der ersten oder zweiten Reihe zu starten. Jetzt stehen wir genau hinter dem Polesitter. Das ist super. Das Rennen wird trotzdem schwierig. Wir haben uns noch nicht für einen Reifen entschieden, aber ich fühle mich gut und das ist etwas Besonderes."

3. Andrea Dovizioso (Ducati): "Ich freue mich sehr. Wir haben den Speed und verbessern uns von Session zu Session. Nach dem Sturz heute Morgen habe ich jetzt ein gutes Gefühl. Ohne eine perfekte Runde gefahren zu sein, stehen wir in der ersten Reihe. Das ist gut für das Rennen, denn wie immer in Argentinien wird das Wetter bestimmt ziemlich seltsam. Wir haben den Speed, um ein gutes Rennen abzuliefern."

4. Valentino Rossi (Yamaha): "Ich bin mit Startplatz vier zufrieden, denn meine Runde war gut, und nicht weit von der Pole weg. Außerdem war das Gefühl auf dem Bike gut und auf den Rennreifen habe ich eine gute Pace, also ist es nicht schlecht."

5. Jack Miller (Pramac Ducati): "Klar ist es etwas enttäuschend. Besonders dann, wenn du meine maximal mögliche Zeit gesehen hast. Ich war auf einer perfekten Runde, habe dann aber leider im letzten Sektor das Heck verloren. Trotzdem bin ich zufrieden damit, der erste Independent-Fahrer zu sein. Das belohnt die Performance des Teams. Die Renn-Pace ist gut, ich bin für das Rennen sehr zuversichtlich."

6. Franco Morbidelli (Petronas Yamaha): "Ich bin mit heute sehr zufrieden. Das war eine großartige Quali-Session. Heute haben wir uns besonders aufs Heck konzentriert, und generell haben wir an diesem Wochenende sehr gut gearbeitet. Auf meiner Hotlap in Q2 habe ich ein paar Fehler gemacht, aber es war noch immer eine schnelle Runde. Morgen müssen wir den richtigen Reifen wählen. Ich glaube, es wird ein Rennen mit Gruppen werden, und wir können bei den Spitzenfahrern bleiben."

Als bester Rookie sicherte sich Fabio Quartararo Platz sechs in der Startaufstellung von Argentinien - Foto: LAT Images

7. Fabio Quartararo (Petronas Yamaha): "In Katar hatten wir zuvor die Tests, aber hier haben wir von vorne begonnen. Es ist gut zu wissen, dass unsere Leistung von Katar kein Zufall war, und dass wir durch harte Arbeit gute Ergebnisse herausfahren können. Es scheint, als ob das Wetter morgen wechselhaft wird, aber hoffentlich bleibt das Rennen trocken. Wir haben bis jetzt einen tollen Job gemacht und alle Ziele erreicht, die wir uns gesetzt haben."

8. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Ich bin von dem Qualifying-Resultat sehr enttäuscht. In meinem letzten Run in Q2 hatte ich kein gutes Gefühl mit dem Hinterrad und konnte das Motorrad in vielen Kurven nicht richtig abbremsen. Ich habe zwei Fehler gemacht, beide Male in Kurve neun, und konnte so meine Zeit aus dem ersten Run nicht verbessern. Jetzt starte ich nur als Achter und werde in der Anfangsphase ordentlich kämpfen müssen. Es wird ein schwieriges Rennen, aber meine Pace ist gut. Ich bin optimistisch."

9. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Ich bin mit dem Tag ganz zufrieden, denn wir steigern uns von Session zu Session. Ich war etwas enttäuscht darüber, im Qualifying durch Q1 zu müssen, bin aber als bester Fahrer in Q2 gekommen und konnte dort noch einmal das Maximum abrufen für Startplatz neun. Meine Renn-Pace in FP4 war auch gut. Ich denke, dass wir um die Top-7 oder Top-8 kämpfen können."

10. Danilo Petrucci (Ducati): "Im Vergleich zu gestern haben wir einen Schritt nach vorn gemacht, egal, wie unsere Startposition aussieht. Ich bin ein bisschen enttäuscht, auch weil wir in unserem zweiten Stint ein Problem mit dem Hinterreifen hatten und nicht die Rundenzeit fahren konnten, die wir erwartet hatten. Ein Start aus der vierten Reihe verkompliziert unsere Pläne für morgen etwas, aber wir konnten unsere Basis kontinuierlich verbessern. Das lässt mich selbstsicher ins Rennen gehen. Das Wetter wird sich vielleicht drastisch ändern, aber ich bin entschlossen, im Rennen anzugreifen."

11. Pol Espargaro (KTM): "Ich habe in Q1 eine gute Runde gefahren, trotz eines Fehlers. Ohne den hätte ich noch ein paar Zehntel rausholen können, aber es hat für Q2 gereicht. Das freut mich sehr. In Q2 hatte ich keine Reifen für eine Runde, also habe ich vorne Soft-Reifen und hinten Medium-Reifen montiert, und war ganz nah dran. Insgesamt bin ich happy. Wir wissen nicht, was morgen mit dem Wetter passieren wird, aber wir sind für das Rennen in einer guten Position."

12. Jorge Lorenzo (Repsol Honda): "Am Vormittag war ich wirklich gut unterwegs und konnte das Setup des Motorrads weiter verbessern. Die Strecke hatte mehr Grip und ich bin eine starke Zeit gefahren. Leider ist es zum Qualifying wärmer geworden und durch die nötigen Setup-Änderungen habe ich das Gefühl am Kurveneingang verloren. Ich konnte nicht mehr die Zeiten vom Vormittag fahren und deshalb starte ich nur von Platz zwölf."

Für Jorge Lorenzo reichte es im Qualifying von Argentinien nur für Platz zwölf - Foto: Repsol

13. Aleix Espargaro (Aprilia): "Wir haben einen guten Job gemacht. Von der Pace her hätten wir es in die Top-8 schaffen können. Leider verkomplizieren die Qualifying-Reifen die Sache ein wenig. Auf meiner letzten Runde war ich sehr schnell, habe aber ein paar Zehntel auf den letzten Metern verloren. So habe ich es nicht ins Q2 geschafft. Morgen wird es wichtig sein, den Grip in den Griff zu bekommen, genauso wie den Reifenabbau. Der ist hier sehr hoch. Was das angeht, sind wir aber bereit. Die zweite Hälfte des Rennens wird entscheiden, aber wir sind so gut es geht vorbereitet."

14. Miguel Oliveira (Tech3 KTM): "Im Grunde war es ein positiver Tag. Wir haben unsere Qualifying-Position im Vergleich zum letzten Rennen verbessert, was gut ist. Ich habe meinen Fahrstil verbessern können. Ich war eigentlich ziemlich dicht am Q2 dran. Also war es kein schlechter Tag. Ich habe mich besser mit dem Bike gefühlt und das Team hat sehr gute Arbeit geleistet. Wir verbessern uns die ganze Zeit über. Ich verstehe das Bike jetzt besser. Ich freue mich auf das Rennen morgen."

15. Karel Abraham (Avintia Ducati): Zitat folgt

16. Alex Rins (Suzuki): "Es ist schwierig zu erklären, was heute passiert ist. Das Team und ich haben unser Bestes gegeben. Wir können uns nichts vorwerfen. Die Pace in Q2 war nicht überragend, aber in anderen Sessions war ich näher dran. Ich werde versuchen, im Rennen möglichst viele Fahrer zu überholen. Am Sonntag fühle ich mich immer stärker. Ich gebe alles."

17. Francesco Bagnaia (Pramac Ducati): "Leider waren es keine zwei gute Runden. Ich hatte ein paar Probleme, die Reifen zuvor richtig vorzubereiten. Aber insgesamt bin ich zufriedener als in Katar, weil die Renn-Pace hier besser ist, obwohl ich hier nicht getestet habe. Das Wetter? Wenn es morgen regnet, dann hoffe ich auf Regen im Warm-Up. Ich bin im Regen ja noch keine Runde mit einem MotoGP-Motorrad gefahren."

18. Johann Zarco (KTM): "Wir haben keine wirklichen Lösungen gefunden, um die von mir angepeilten Verbesserungen zu schaffen. Also muss ich das akzeptieren und das Beste daraus machen. Wir versuchen, einen Schritt nach vorne zu machen, und es geht zwei zurück. Egal, es ist besser als in Katar und ich hoffe auf Konstanz, um ein gutes Rennen zu haben."

Suzuki-Pilot Joan Mir qualifizierte sich in Termas de Rio Hondo nur auf Platz 19 - Foto: LAT Images

19. Joan Mir (Suzuki): "Es ist mir heute nicht gelungen, das richtige Setup zu finden, um mich auf dem Motorrad wohlzufühlen. Das Basis-Setup ist gut, aber ich habe kein gutes Feeling wenn ich für eine schnelle Rundenzeit pushe. Von so weit hinten zu starten wird das Rennen schwierig machen, aber ich bin zuversichtlich, dass es dennoch gut wird."

20. Tito Rabat (Avintia Ducati): Zitat folgt

21. Hafizh Syahrin (Tech3 KTM): "Wir haben heute einen großen Sprung nach vorn geschafft. Aber uns fehlt trotzdem noch eine Möglichkeit, wie ich eine bessere Rennpace fahren kann. Bisher habe ich keinen guten Rhythmus. Uns hat ein wenig Traktion am Kurvenausgang gefehlt. Aber wir holen immer weiter auf, auch wenn wir weiterarbeiten müssen. Ich bin mit dem Qualifying zufrieden, auch wenn wir weit von der Spitze entfernt sind. Ich verstehe das Bike jetzt besser als im letzten Rennen oder während der Testfahrten."

22. Andrea Iannone (Aprilia): "Wir müssen verstehen, was los war. Am Morgen war das Bike ganz anders als gestern noch. Wir haben ein paar Änderungen vorgenommen, die uns nicht die erwarteten Resultate gebracht haben. Im Gegenteil, wir sind in die komplett andere Richtung gegangen. Als wir zu unserem Ausgangspunkt zurückgekehrt sind, konnten wir nicht dieselben Bedingungen wie am Freitag finden. Die Telemetrie-Daten zeigen das gut, was uns helfen wird, das Problem zu verstehen. Wir stehen noch am Anfang, da können solche Dinge passieren."


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