MotoGP

MotoGP Aragon 2018: Die Reaktionen zum Training

Marc Marquez war am Freitagnachmittag in Aragon der Schnellste und ließ die Ducatis hinter ihm. Die Reaktionen zum Trainings-Freitag in Aragon.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - 1. Marc Marquez (Repsol Honda): "Heute haben wir gut gearbeitet und uns vom Morgen zum Nachmittag verbessert. Vor allem am Hinterrad läuft es jetzt besser. Es war unser erster Tag in diesem Jahr auf dieser Strecke und wir mussten das Bike und die Elektronik anpassen. Wir müssen morgen auch so weiterarbeiten. Am Ende vom FP2 habe ich einen neuen Reifen ausprobiert, wie alle anderen auch. Es war wahrscheinlich der erste Freitag in diesem Jahr, an dem wir das gemacht haben."

2. Jorge Lorenzo (Ducati): "Ich habe mich auf dem Bike wohlgefühlt, besonders am Ende von FP2, das ist ein gutes Zeichen. Ich glaube, die Rundenzeit wird reichen, um direkt in Q2 zu kommen, also können wir uns morgen auf unsere Pace konzentrieren und mit Blick auf das Rennen arbeiten."

3. Andrea Dovizioso (Ducati): "Heute war positiv, weil wir sofort bei dem guten Gefühl anknüpfen konnten, welches wir beim Test im August hatten. Jetzt haben wir schon ein paar ziemlich klare Ideen zu Reifen und Setup. Also können wir morgen an den Details arbeiten. Ich glaube, die Bedingungen werden sich ein bisschen verbessern, also müssen wir verstehen, wie die Reifen sich wirklich verhalten."

4. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Es war kein schlechter Tag, ich habe mich ziemlich gut mit dem Bike gefühlt. Wir haben zwei neue Dinge mit der Honda ausprobiert und beide Sachen hatten positive und negative Aspekte. Wir müssen jetzt einen Mittelweg finden. Das Bike fühlt sich gut an und wir arbeiten hervorragend."

5. Andrea Iannone (Suzuki): "Wir bewegen uns in die richtige Richtung. Die Pace und das Gefühl sind gut. Es wird wichtig sein, dass wir uns auf der Bremse und beim Reifenverschleiß verbessern. Ich habe den Medium- und den Hard-Reifen hinten getestet, und wir haben etwas Zeit durch die Abnutzung verloren. Morgen werden wir versuchen, das zu lösen."

6. Danilo Petrucci (Pramac Ducati): "Ich bin mit dem ersten Tag an der Strecke sehr zufrieden. Aber im FP2 hätten wir noch besser sein können. Die Tests haben uns ein positives Gefühl vermittelt und ich denke, dass wir uns morgen noch verbessern können. Die hohen Temperaturen werden aber ein Problem werden."

Danilo Petrucci schaffte am Freitag in Aragon den Sprung in die Top-6 - Foto: LAT Images

7. Dani Pedrosa (Repsol Honda): "Heute haben wir uns hauptsächlich darauf konzentriert, die Reifen und die Federung zu testen und ein Gefühl für die Strecke zu bekommen. Die Bedingungen waren sehr heißt und offenbar bleiben sie das ganze Wochenende so. Deshalb ist es wichtig, ein gutes Gefühl für das Rennen zu finden."

8. Alvaro Bautista (Angel Nieto Ducati): "Die Distanz zu den schnellsten Piloten hier ist groß, aber mein Gefühl ist nicht schlecht und meine Rundenzeiten waren schnell. Am Morgen haben wir versucht, Referenzpunkte zu finden und haben die Reifen nicht gewechselt. Am Nachmittag haben wir ein paar Dinge verändert und haben wie alle die harten Reifen ausprobiert. Sie haben mir gut gefallen."

9. Valentino Rossi (Yamaha): "Es ist sehr wichtig in den Top-10 zu liegen, denn es wird ein schwieriges Wochenende. Wir haben hier traditionell mehr Probleme als in Misano. Heute war unsere Leistung schon nicht fantastisch. Außerdem ist unser Problem, dass wir trotzdem weit hinter der Bestzeit liegen, obwohl wir in den Top-10 sind."

10. Maverick Vinales (Yamaha): "Ich denke, im Moment ist die Strecke in einem besseren Zustand als während der Tests. Ich weiß nicht weshalb, aber das Bike funktioniert jetzt nicht so wie damals. Wir müssen weiterarbeiten, geduldig bleiben und unser Bestes geben. Wir haben das Setting komplett beibehalten, aber es funktioniert einfach nicht."

11. Franco Morbidelli (Marc VDS Honda): "Heute habe ich mich darauf konzentriert, die Strecke auf einem MotoGP-Bike zu lernen. Es war ein guter Tag auf der Strecke. Uns fehlt noch ein bisschen Grip, aber grundsätzlich haben wir einen positiven Schritt in Richtung Rennvorbereitung gemacht."

12. Jack Miller (Pramac Ducati): "Ich hatte ein Problem, als ich das erste Mal eine Bestzeit fahren wollte. Ich war sehr schnell und habe dann ein paar Zehntelsekunden verloren. Meine Rennpace ist aber dennoch sehr positiv, auch mit gebrauchten Reifen. Ich bin zuversichtlich, dass ich mich morgen gut qualifizieren kann."

Jack Miller wurde am Freitag in Aragon Zwölfter - Foto: Pramac

13. Aleix Espargaro (Aprilia): "Aragon ist eine meiner Lieblingsstrecken. Mir gefällt diese Art von Layout sehr. Wir haben unsere Probleme immer noch nicht behoben, vor allem in den Kurven wenn ich die Bremse loslasse nicht. Wir versuchen jetzt verschieden Geometrie-Veränderungen, gemeinsam mit meinem neuen Crewchief. Er hat auf jeden Fall viele neue Ideen mitgebracht."

14. Pol Espargaro (KTM): "Ich versuche noch immer, mich zu erholen, und will zugleich das veränderte Motorrad besser verstehen. In den Kurven wurde es besser, aber wir verlieren beim Rausbeschleunigen aus den Kurven. Sobald ich schnell bin, sind wir dabei, wie wir anhand des dritten Platzes in Sektor vier heute Morgen gesehen haben."

15. Bradley Smith (KTM): "Heute bin ich meine bisher beste Runde in Aragon gefahren, auch eine halbe Sekunde schneller als beim Test, also ist das Bike besser. Ich konnte den Q2-Fahrern nahe kommen, aber wir arbeiten auch mit gebrauchten Reifen, um uns auf das Rennen vorzubereiten."

16. Alex Rins (Suzuki): "Wir wissen, dass wir nicht ganz vorne dabei sind, aber wir haben einen anderen Ansatz. Heute haben wir viel ausprobiert, auch viele Reifen-Variationen. Normal bevorzuge ich vorne Medium oder Soft, aber ich mag hier auch den harten Reifen. Die Balance zu finden ist hier mit der Reifenabnutzung schwierig."

17. Johann Zarco (Tech3 Yamaha): "Es war ein schwieriger Freitag hier in Aragon. Das FP1 lief besser als wir erwartet hätten. Darüber habe ich mich gefreut, denn ich hatte ein gutes Gefühl für das Bike. Am Nachmittag habe ich jedes gutes Gefühl verloren. Mit den wärmeren Temperaturen und weniger Grip auf der Strecke haben wir unser Bike komplett verloren und konnten nichts tun."

18. Karel Abraham (Angel Nieto Ducati): "Ich bin sehr glücklich mit meinem ersten Tag. Wir haben uns gut geschlagen und sind sehr dicht an unserer besten Runde dran. Trotzdem bin ich auch etwas enttäuscht, denn ich habe ein paar wichtige Zehntel liegen lassen. Im FP2 war ich schnell, aber bin dann vielen Fahrern auf der Ideallinie begegnet."

Am Aragon-Freitag wurde Takaaki Nakagami 19. - Foto: LCR

19. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Es war heute sehr heiß. Schon am Morgen, aber vor allem am Nachmittag im FP2. Es war ziemlich hart, aber für den ersten Tag waren die Streckenbedingungen sehr gut. Viele Fahrer waren in der Lage, ihre Rundenzeiten zu verbessern. Ich habe mit dem weichen Hinterreifen Probleme gehabt und konnte sein Potenzial nicht voll ausschöpfen."

20. Scott Redding (Aprilia): "Heute Morgen habe ich mich nicht allzu schlecht gefühlt. Ich fahre komfortabler als in Misano. Am Nachmittag haben wir mit den gebrauchten Reifen vom Morgen losgelegt und das hat alles schlimmer gemacht. Ich habe Schwierigkeiten, das Bike zu stoppen und das macht mir Sorgen. Ich kann da nicht wirklich viel machen."

21. Tom Lüthi (Marc VDS Honda): "Ich hatte von Anfang an im FP1 ein gutes Gefühl. Wir konnten am Setup arbeiten und haben Verbesserungen vorgenommen, vor allem am Hinterrad-Grip- Wir müssen uns auf die Optionen für das Rennen konzentrieren. Das Bike funktioniert besser mit den weichen Reifen, aber weniger mit den Reifen für das Rennen."

22. Xavier Simeon (Avintia Ducati): "Es war trotz des technischen Problems ein guter Tag. Ich bin sehr zufrieden mit meinem ersten Tag, denn es lief wirklich nicht schlecht. Meine Rundenzeit war in Ordnung, auch wenn ich mich in Sachen Rhythmus und Konstanz noch um einiges verbessern muss."

23. Hafizh Syahrin (Tech3 Yamaha): "Im FP2 hatte ich ein gutes Gefühl und konnte mich verbessern. Schon im ersten Run war ich 0.6 Sekunden schneller als am Morgen. Ich habe versucht, ein anderes Bike auszuprobieren, um unterschiedliche Setups zu verstehen. Aber ich hatte zu wenig Grip, weil wir denselben Reifen wie zuvor verwenden haben."

24. Jordi Torres (Avintia Ducati): "Ich dachte ehrlich gesagt, dass es viel schwieriger werden würde, in dieser Klasse zu fahren, als es am Ende war. Das Team hat es sehr leicht für mich gemach und ich habe mich Schritt für Schritt an das Bike gewöhnt. Sie haben mir schrittweise mehr Motorleistung gegeben und die Traktionskontrolle nach und nach zurückgestellt. Das hat es leicht für mich gemacht, das Bike zu kontrollieren. Ich habe es sehr genossen."


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