MotoGP

MotoGP Valencia 2017: Lorenzo mit FP2-Bestzeit, Marquez stürzt

Ein starkes Paket Ducati-Dovizioso, Marc Marquez am Boden: Das große MotoGP-Finale in Valencia fand im zweiten Training einen ersten spannenden Höhepunkt.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Andrea Dovizioso braucht an diesem Wochenende in Valencia ein kleines Wunder, um Marc Marquez doch noch den MotoGP-Weltmeistertitel 2017 zu entreißen. Am Freitag lief es für Dovizioso zumindest gut. In FP2 wurde er Dritter, Teamkollege Jorge Lorenzo führte die Session an. Marc Marquez wurde am Nachmittag nur Fünfter und stürzte am Ende der Session auch noch.

Die Platzierungen: Lorenzo war in 1:30.640 Minuten um 0,122 Sekunden schneller als Dani Pedrosa. Andrea Dovizioso folgte auf Rang drei. Er verlor 0,309 Sekunden. Rang vier ging an Johann Zarco. Marquez kam nur auf P5 und lag bereits sechs Zehntelsekunden zurück. Dahinter folgten Jack Miller und Cal Crutchlow. Ducati-Wildcard-Pilot Michele Pirro wurde starker Achter. Valentino Rossi belegte Rang neun, Pol Espargaro wurde Zehnter.

Maverick Vinales kam nur auf den elften Platz. Die KTM-Fahrer Mika Kallio und Bradley Smith belegten die Ränge 19 und 23.

Die Zwischenfälle: Hector Barbera verbremste sich in Kurve acht und schoss in den Notausgang. Dort konnte er seine Ducati wenden und wieder auf die Strecke zurückkehren.

Andrea Iannone flog kurz vor Ende der Session bei hohem Tempo in Kurve zehn ab. Er blieb unverletzt, seine Suzuki GSX-RR wurde aber massiv beschädigt. Wenig später stürzten auch der ohnehin noch angeschlagene Aleix Espargaro und sein Bruder Pol. Auch die Espargaros kamen glimpflich davon.

In der letzten Minute warf Marc Marquez seine Honda in Kurve zwei in den Kies. Er rutschte beim Anbremsen der engen Kurve über das Vorderrad weg.

Das Wetter: Nach einem sonnigen, aber relativ kühlen ersten Training durften sich die MotoGP-Piloten in FP2 über ideale Bedingungen freuen. Bei wolkenlosem Himmel und 21 Grad Außentemperatur erreichte der Streckenbelag 24 Grad.

Die Analyse: Ducati scheint seine Probleme, die man in den vergangenen Jahren in Valencia hatte, für 2017 in den Griff bekommen zu haben. Die Bestzeit durch Jorge Lorenzo sowie Rang drei für Dovizioso und P8 für Wildcard-Mann Pirro sprechen eine deutliche Sprache. Gut möglich also, dass Dovizioso am Sonntag den für ihn nötigen Sieg einfahren wird.


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