MotoGP

Marquez stürzt, Petrucci holt Bestzeit in Misano

Marc Marquez führt am Freitag in Misano lange. Als er stürzt, schlagen die Ducati-Asse zu. So lief das 2. Training zum San Marino GP:
von Michael Höller

Ducati setzt im 2. MotoGP-Training in Misano ein erstes Ausrufezeichen. Danilo Petrucci schnappt sich die Bestzeit, WM-Leader Andrea Dovizioso landet hinter Maverick Vinales auf dem dritten Rang. Marc Marquez, im 1. Training noch Schnellster, liegt lange Zeit voran, stürzt am Ende aber und muss sich somit mit dem 5. Platz begnügen. Jonas Folger verpasst die Top-10 hingegen deutlich.

Die Platzierungen: Die frühe Richtzeit gab Marc Marquez vor, der in 1:33,475 Minuten schon in seiner sechsten Runde seine Bestzeit auf dem 1. Training unterbieten konnte. Am Ende waren aber vier Fahrer noch schneller: Danilo Petrucci erzielte die Tagesbestzeit in 1:33,231 Minuten.

Dahinter folgten Maverick Vinales, Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa innerhalb von nur 0,115 Sekunden Rückstand. Hinter Marquez komplettierten Cal Crutchlow, Michele Pirro, Jorge Lorenzo, Andrea Iannone und Tito Rabat die Top-10. Jonas Folger verlor über eine Sekunde auf die Bestzeit und kam nicht über den 17. Rang hinaus.

Die Zwischenfälle: Jack Miller und Sam Lowes gingen beide binnen weniger Sekunden in der gleichen Kurve zu Boden und sorgten für die ersten Crashes. In Turn 15 erwischte es zu Mitte der Session auch Cal Crutchlow und Alex Rins. Neun Minuten vor dem Ende ging Marc Marquez in Kurve 16 zu Boden und sprintete zurück an die Box. Alle Fahrer blieben bei ihren Stürzen unverletzt.

Technik: Aprilia präsentierte gleich zu Beginn des Trainings eine neue Verkleidung. Diese orientiert sich stark an jener von Ducati und umfasst zwei große und kantige Ohren an der Vorderseite des Motorrads.

Das Wetter: Sonnenschein und 25 Grad Lufttemperatur heizten den Asphalt gegen Ende des Trainings auf bis zu 40 Grad auf.

Die Analyse: Viermal Ducati und dreimal Honda in den Top-8, doch Maverick Vinales hielt die Yamaha-Flaggen als nur knapp geschlagener Zweiter hoch. Bei den knappen Abständen ist aber vor allem im Qualifying am Samstag alles möglich, den mit sechs Zehntel Rückstand reichte es heute nicht mehr für die Top-10.


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