MotoGP

Sonne in Silverstone: Vinales im FP1 an der Spitze, Folger auf 16

Sonne in Silverstone: Maverick Vinales setzte sich im ersten Freien Training der MotoGP in Großbritannien bei bestem Wetter durch. Jonas Folger wurde 16.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Unter den allerbesten Bedingungen ging die Königsklasse in ihr erstes Training des diesjährigen Großbritannien GP. Die Sonne schien völlig Silverstone-untypisch die komplette Session durch und gab den Piloten so die besten Bedingungen, um ihr Rennwochenende vorzubereiten. Maverick Vinales konnte mit einer Bestzeit von 2.02.130 am Ende der Session von keinem seiner Kollegen mehr eingeholt werden. Jonas Folger wurde 16.

Die Platzierungen: Die erste Bestzeit des Trainings setzte Loris Baz mit einer 2:06.383 auf seiner ersten Fliegenden Runde. Marc Marquez und Jack Miller reihten sich dahinter ein. Lange hielten diese Zeiten aber nicht, bei idealen Wetterbedingungen drückten viele Piloten ihre Zeiten. So dauerte es nicht lange, bis Marquez mit dem weichen Hinterreifen die Führung übernahm. Folger zeigte sich früh in der Session mit Platz 20 noch zurückhaltend.

Mit einer Viertelstunde auf der Uhr übernahm Vinales die Führung von Marquez, mit einer Zeit von 2:02.965. Und obwohl in der Zwischenzeit auch Jorge Lorenzo und Cal Crutchlow an die Spitze der Zeitnahme fuhren, war es am Ende der Yamaha-Pilot, der sich die Bestzeit der Session holte. Zweiter wurde Lorenzo vor Crutchlow. Marquez landete auf vier vor Valentino Rossi in den Top-5. Die Top-10 komplettieren Alvaro Bautista, Johann Zarco, Aleix Espargaro, Scott Redding und Andrea Dovizioso. Jonas Folger beendete sie Session als 16.

Die Zwischenfälle: Sam Lowes kann es auch bei seinem Heimrennen nicht lassen: Mit knapp 20 Minuten auf der Uhr stürzte der Aprilia-Pilot in Kurve zwölf unverletzt. Kurz vor Ende der Session musste Danilo Petrucci seine Pramac-Ducati mit einem technischen Defekt am Streckenrand stehen lassen und zu Fuß in die Box zurückkehren.

Das Wetter: Zum Auftakt des MotoGP-Wochenendes in Silverstone zeigte sich das britische Wetter von seiner besten Seite. Die Sonne schien bereits am frühen Morgen, es waren kaum Wolken am Himmel und die Lufttemperatur hielt sich bei etwa 16 Grad.

Die Analyse: Das Wetter gab den MotoGP-Piloten und ihren Teams die besten Möglichkeiten, an den Bikes zu arbeiten. In Silverstone keine Selbstverständlichkeit, ist das Rennwochenende in Großbritannien eigentlich ein Garant für schlechtes Wetter. Darüber mussten sich die Fahrer im FP1 keine Sorgen machen, weshalb die Bestzeiten bereits früh in der Session fielen und fielen. Vinales setzte sich am Ende gegen die Konkurrenz durch.


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