MotoGP

Sachsenring Warm-Up: Folger trumpft auf

Das Warm-Up bot den MotoGP-Piloten auf dem Sachsenring schönes Wetter und trockene Strecke. Jonas Folger fuhr der Konkurrenz davon.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Sonnenschein auf dem Sachsenring! Ein rarer Anblick an diesem Wochenende, aber das Warm-Up der MotoGP ging bei strahlender Sonne und wärmeren Temperaturen zu Ende. Im Trockenen setzte sich dann Jonas Folger durch und holte sich die Bestzeit.

Die Platzierungen: Polesetter Marc Marquez hatte es eilig, auf die trockene Strecke zu kommen und ging damit als Erster raus. In der Boxengasse wurden derweil die zweiten Bikes aller Teams und Fahrer für einen Flag-to-Flag-Wechsel vorbereitet. Durch die schönen Bedingungen purzelten die Bestzeiten aber häufig, mal war Marquez an der Spitze, mal Aleix Espargaro, mal Cal Crutchlow.

Es war jedoch Local Hero Jonas Folger, der sich mit einer 1:21.635 in seiner achten von 14 Runde an die Spitze der Zeitnahme setzte und ließ sich bis zum Ende der Session von niemandem mehr verdrängen. Dani Pedrosa versuchte es, blieb aber 0.150 Sekunden hinter ihm. Dritter wurde Aleix Espargaro. Die Top-5 besteht weiterhin aus Maverick Vinales und Andrea Dovizioso. Die Top-10 komplettieren Crutchlow, Mika Kallio auf der KTM, Valentino Rossi, Pol Espargaro und Marquez. Jorge Lorenzo wird 23. und damit Vorletzter.

Die Zwischenfälle: Eine Minute vor Ende der Session ging Loris Baz in der letzten Kurve unverletzt zu Boden. Er konnte aber selbstständig aufstehen und das Kiesbett verlassen.

Das Wetter: Das Wetter zeigte sich zum Warm-Up der Königsklasse von seiner bisher besten Seite. Die Temperaturen lagen bei 16 Grad in der Luft, die Strecke hatte 20 Grad. Der blaue Himmel blicke sogar durch die weniger werdenden und nicht mehr so dunklen Wolken.

Die Analyse: Endlich trockene Strecke! Nach einem fast komplett nassen Samstag trumpfte der Sonntagmorgen mit herrlichem Wetter für die Fahrer auf. Das nutze das gesamte Fahrerfeld dann sogleich, jedoch wollte sich niemand auf die schönen Bedingungen verlassen. Bike-Wechsel im Falle eines Flag-to-Flag-Rennens ließ sich niemand nehmen. Die Repsol Hondas waren bereits zu Beginn der Session die schnellsten Bikes auf der Strecke.


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