MotoGP

FP4 Sachsenring: Repsol-Duo Marquez und Pedrosa bestimmt das Geschehen

Wieder einmal machte das Wetter dem MotoGP-Feld einen Strich durch die Rechnung. So lange es trocken war, gaben Marquez und Pedrosa im FP4 die Pace vor.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Das Wetter spielt beim Deutschland-GP auf dem Sachsenring weiterhin die Hauptrolle. Regen im FP4 hinderte das MotoGP-Feld daran, in der kompletten Session am Renn-Setup für den Sonntag feilen zu können. Zuvor war das Repsol-Duo Marc Marquez und Dani Pedrosa am Schnellsten unterwegs.

Die Platzierungen: Nach den ersten Runs der Fahrer führte Marc Marquez die Rangliste mit einer Zeit von 1:21.822 an. Dani Pedrosa sorgte zu diesem Zeitpunkt für eine Doppelführung für Repsol-Honda. Dahinter reihten sich Alvaro Bautista, Jonas Folger und Cal Crutchlow ein. Andrea Dovizioso war Siebter vor Johann Zarco und Maverick Vinales, Valentino Rossi lag auf Rang zwölf.

Mit dem Regenschauer gut zehn Minuten vor Schluss waren keine Zeitenverbesserungen mehr möglich, somit hielt sich Marquez vorne, vor Pedrosa, Bautista und Folger. Kurz vor dem Regenschauer verbesserte sich Zarco noch auf P5 vor Crutchlow, Aleix Espargaro, Dovizioso, Vinales und Iannone. Rossi blieb Zwölfter, Jorge Lorenzo landete am Ende auf Position 22.

Die Zwischenfälle: Nach gut zehn Minuten ist Jonas Folger in Kurve acht ausgeritten, der Deutsche konnte sich aber auf seiner Tech3-Yamaha halten. Kurz zuvor musste Aprilia-Pilot Aleix Espargaro einen Highspeed-Wackler bei der Anfahrt von Kurve 12 überstehen.

Das Wetter: Ein kurzer Regenschauer im Moto3-Qualifying beeinträchtigte die Verhältnisse für das MotoGP-Feld glücklicherweise nicht. Die Strecke blieb trocken, und so konnten die Fahrer zunächst in Ruhe am Renn-Setting arbeiten. Zehn Minuten vor Schluss setzte wieder Regen ein. Die Lufttemperatur betrug zu Sessionbeginn 19 Grad Celsius, auf der Streckenoberfläche wurden 25 Grad Celsius gemessen.

Die Analyse: Die ersten Runs lieferten einige Anhaltspunkte für den Fall, dass es im Rennen konstant trocken bleibt. Demnach haben sich Marquez und Pedrosa in eine ganz leichte Favoritenrolle manövriert. Aber auch Yamaha sah geschlossen stark auf. Gerade vor heimischem Publikum könnte man Folger eine Überraschung zutrauen.


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