MotoGP

FP2 Sachsenring: Barbera bei Wetterkapriolen vorn

Regen - Sonne - Regen. Ein typischer deutscher Sommer spülte das MotoGP-Feld im FP2 ordentlich durcheinander. Ein Fahrer konnte noch Marc Marquez bezwingen.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Nicht vom Winde verweht, aber vom Regen verspült. So könnte man das zweite Freie Training der MotoGP auf dem Sachsenring zusammen fassen. Das Wetter wusste - typisch für den deutschen Sommer - nicht so richtig, was es wollte. Dementsprechend finden sich in der Reihenfolge des Trainings auch einige Überraschungen. Die größte: Hector Barbera fuhr zur Bestzeit vor Marc Marquez.

Die Platzierungen: Nach gut 20 Minuten hatten die meisten Piloten ihre ersten Runs beendet. Zu diesem Zeitpunkt führte Marc Marquez mit einer Zeit von 1:29.472 vor Dani Pedrosa, Danilo Petrucci, Loris Baz und Sam Lowes. Rossi lag auf der zehnten Position, Lorenzo Zwölfter, Vinales 15., Dovizioso 16., Folger 17. Eine trockene Linie war gerade dabei, zu entstehen, doch dann setzte wieder starker Regen ein.

Erst knapp zehn Minuten vor Schluss purzelten die Zeiten nochmals. Am Ende hatte Hector Barbera mit einer 1:28.115 die Oberhand. Hinter ihm reihten sich Marc Marquez, Dani Pedrosa, Danilo Petrucci und Aleix Espargaro ein. Die weiteren Plätze in den Top-10 holten sich Cal Crutchlow, Andrea Dovizioso, Jonas Folger, Sam Lowes und Jorge Lorenzo. Valentino Rossi wurde 15., Maverick Vinales 20.

Die Zwischenfälle: Nach wenigen Minuten ging Valentino Rossi in Kurve eins weit, konnte sich dabei aber auf seiner Yamaha halten. 25 Minuten vor dem Ende war schließlich Johann Zarco der erste Fahrer, der zu Boden ging. Der Super-Rookie von Tech3 stürzte in Kurve vier.

Das Wetter: Schon den ganzen Tag über hingen die Wolken über der Strecke, zudem wehte ein kräftiger Wind. Pünktlich zum Ende des zweiten Moto3-Trainings hatte schließlich der Regen über dem Sachsenring eingesetzt. Somit war es für das Feld unmöglich, die Zeiten vom Vormittag zu verbessern. Pünktlich zum Start knallte allerdings die Sonne herunter. 18 Grad betrug die Außentemperatur zu Trainingsbeginn, die Strecke hatte 24 Grad.

Die Analyse: Aufgrund des wechselhaften Wetters sind die Zeiten und die Reihenfolge der Trainingssession mit äußerster Vorsicht zu genießen. Aussagekräftig war das verregnete zweite Training nicht.


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