MotoGP

Lorenzo droht in Assen erneut Q1

Jorge Lorenzo in Assen im Jammertal. Am Samstag droht nun ein bitterer Gang in Q1. Darum lief es bei Lorenzo im Training nicht:
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Jorge Lorenzos Auf und Ab bei Ducati geht auch in Assen weiter. Nach einem passablen Rennen in Barcelona, folgte am Freitag in den Niederlanden der nächste Rückschlag. Nur Platz 14 in den beiden Trainings - als einziger Top-Fahrer nicht in den Top-10. Da es am Samstagvormittag regnen soll, muss Lorenzo dadurch eventuell schon in Q1 des Qualifyings ran.

Ich hatte geglaubt, dass ich besser in dieses Wochenende starten würde
Jorge Lorenzo

"Ich hatte geglaubt, dass ich besser in dieses Wochenende starten würde. In Barcelona lief es ja ganz gut - das hat anscheinend aber nicht die wahren Kräfteverhältnisse wiedergespiegelt", gestand sich Lorenzo in Assen ein. "Am Morgen lag ich mit neuen Reifen nur vier Zehntel hinter der Spitze. Am Nachmittag konnten die anderen Fahrer aber stark zulegen und ich mich nicht im gleichen Ausmaß verbessern."

Kaum gesteigert im 2. Training

Im ersten Training sah es für Lorenzo noch nicht so schlecht aus. Mit einer Zeit von 1:35,155 hielt er den neunten Rang. Im zweiten Training verbesserte er seine Rundenzeit nur um rund sechs Zehntelsekunden. Während etwa Maverick Vinales - Schnellster am Freitag - um über zwei Sekunden zulegen konnte, Jonas Folger um 1,6 Sekunden oder Valentino Rossi um eine Sekunde.

Im zweiten Training war das Motorrad somit eigentlich schlechter als im ersten.
Jorge Lorenzo

Im Tagesklassement fiel Lorenzo damit um fünf Plätze zurück. Darum lief es am Nachmittag nicht wie erwartet: "Wir hatten am Vormittag Probleme bei der Stabilität bei hoher Geschwindigkeit. Wir konnten eine Lösung finden, wurden dadurch aber in anderen Bereichen schwächer. Im zweiten Training war das Motorrad somit eigentlich schlechter als im ersten. Deshalb konnte ich kaum zulegen."

Jetzt heißt es für Samstag Zittern und Hoffen. Regnet es tatsächlich, ist ein Antreten in Q1 fix. Bereits zweimal verpasste Lorenzo in der laufenden Saison in diesem Abschnitt den Aufstieg: in Argentinien und in Le Mans, wo er jeweils vom 16. Platz ins Rennen gehen musste.


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