MotoGP

FP4 Barcelona: Pedrosa mit Bestzeit und Crash

Das FP4 bot wie immer einen Ausblick auf die Rennpace. Repsol-Honda war am stärksten: Dani Pedrosa fuhr zur Bestzeit. Allerdings lief nicht alles glatt für ihn.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Das wird ein im wahrsten Sinne des Wortes heißes Rennen! Bereits das FP4 in Barcelona wurde zur Hitzeschlacht und bot so einen perfekten Vorgeschmack darauf, was das MotoGP-Feld und die Fans am Rennsonntag erwartet. Dani Pedrosa fuhr zur Bestzeit im 4. Training, doch er und Teamkollege Marc Marquez crashten auch während der Session. Viele weitere Piloten gingen ebenfalls zu Boden.

Die Platzierungen: Repsol-Honda-Doppelführung nach den ersten Runs. Zu Halbzeit der Session lag Dani Pedrosa mit einer 1:45.772 vor Marc Marquez. Dahinter reihten sich Jonas Folger, Aleix Espargaro und Jorge Lorenzo ein. Valentino Rossi lag bei Halbzeit auf Rang zehn, Maverick Vinales war 13., Andrea Dovizioso 15. und Johann Zarco 16. Zarco fehlten dabei aber gerade mal neun Zehntel zur Bestzeit.

Am Ende lag Pedrosa mit einer 1:45.486 vorne. Andrea Iannone reihte sich in der Schlussphase dahinter auf Platz zwei ein, Dritter wurde Marc Marquez vor Jonas Folger und Valentino Rossi. Die restlichen Platzierungen in den Top-10: Aleix Espargaro, Jorge Lorenzo, Scott Redding, Danilo Petrucci und Jack Miller. Maverick Vinales kam am Ende auf Platz 15, Andrea Dovizioso wurde gar nur 17.

Marc Marquez stürzte erneut - Foto: HRC

Die Zwischenfälle: Nach etwas mehr als acht Minuten ist Marc Marquez der erste Fahrer, der sich einen Sturz leistete. Den Weltmeister hat es in Kurve fünf über die Front erwischt. Wenige Minuten später ist Bradley Smith in Kurve zwei per Highsider von seiner KTM abgestiegen. Auch Andrea Iannone hat die Kontrolle über seine Suzuki verloren, Tatort war hier Kurve zehn. Gut drei Minuten vor dem Ende ist Alvaro Bautista in Kurve 16 von seiner Ducati abgestiegen. Eine Minute vor Ablauf der Zeit hat auch Dani Pedrosa die Front seiner Honda in Kurve zehn verloren.

Das Wetter: Kaiserwetter in Barcelona und damit beste Voraussetzungen für das MotoGP-Feld, um sich ein gutes Setup unter Rennbedingungen zu erarbeiten. Die Sonne scheint, es sind keinerlei Wolken am Himmel zu sehen. 30 Grad Celsius Lufttemperatur und 50 Grad Celsius Streckentemperatur wurden zu Beginn von FP4 gemessen.

Die Analyse: Auch in Sachen Rennpace gilt: Vorteil Honda und Ducati. Yamaha scheint kaum eine Rolle im Kampf um den Sieg zu spielen und muss damit wohl für seine Abwesenheit bei den privaten Testfahrten bezahlen. Den Leistungen im FP4 nach zu urteilen, gehen Marc Marquez und Dani Pedrosa als Favoriten ins Rennen - wobei Marquez' Sturzquote am bisherigen Wochenende außerordentlich hoch war. Nicht außer Acht lassen sollte man auch Aleix Espargaro. Der Aprilia-Pilot sieht in der Hitze von Barcelona sehr gefährlich aus.


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