MotoGP

Umbauarbeiten des Sachsenrings für das MotoGP-Rennen haben begonnen

Die angekündigten Bauarbeiten am Sachsenring haben begonnen. Neben neuem Asphalt bekommt die Strecke auch neue Kerbs und Entwässerungsrinnen.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Pünktlich zum Deutschland GP vom 30. Juni bis 02. Juli wird der Sachsenring in neuem Glanz erstrahlen. Die lange geplanten Umbaumaßnahmen haben nach zwei Jahren intensiver Planung begonnen und bringen der Traditionsstrecke nun nicht nur einen komplett neuen Asphalt, sondern auch viele weitere Modernisierungen und Anpassungen.

Aktuell wird zunächst der komplette Bodenbelag auf der Start- und Zielgeraden abgefräst, damit anschließend zwei neue Belagdecken aufgetragen werden können. Insgesamt werden bei den Umbaumaßnahmen in Hohenstein-Ernstthal etwa 4000 Kubikmeter neuer Asphalt verarbeitet, da neben der Zielgeraden auch die komplette restliche Strecke generalüberholt wird.

Foto: Andreas Kretschel

Neben der kompletten Erneuerung des Asphalts sind auch Erneuerungen und Anpassungen einiger Kerbs, Entwässerungsrinnen, Kiesbetten und Rasenflächen neben der Strecke von Nöten. Auch in Sachen Sicherheitsbedingungen muss am Sachsenring einiges getan werden. Beispielsweise werden einige neue Leitplankenabsicherungen installiert und Reparaturen an Zäunen im Rahmen der Bauarbeiten durchgeführt. Weiterhin werden auch die Boxen der Teams, das Pressezentrum, das Medical Center, der Raum der Rennleitung und weitere Infrastrukturen am Sachsenring erneuert.

Foto: Andreas Kretschel

Bis spätestens 30. April diesen Jahres sollen die Arbeiten am Asphalt der Strecke abgeschlossen sein, ab 1. Mai soll das Fahrsicherheitszentrum Sachsenring seinen gewohnten Alltag wieder aufnehmen können. Das erste Event nach dem Umbau ist der Sachsenring Classic vom 16. bis 18. Juni. Allerspätestens zu diesem Zeitpunkt müssen die Baumaßnahmen trotz eventueller Verzögerungen erledigt sein.

Die kompletten Kosten für das Umbauprojekt sollen sich auf etwa 3,8 Millionen Euro belaufen und werden wie bereits früher vom Freistaat Sachsen unterstützt. Noch dazu beteiligen sich der Grundstückbesitzer und Nutzer der Rennstrecke an den Kosten, genauso wie der ADAC Sachsen und der Zweckverband am Sachsenring.


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