MotoGP

Des einen Leid - Lorenzo behielt kühlen Kopf

Jorge Lorenzo freute sich riesig über seinen Sieg in Misano, bemerkte aber auch, dass der ohne Dani Pedrosas Sturz nicht so leicht gewesen wäre.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - Jorge Lorenzo fuhr beim San Marino Grand Prix dank des Ausscheidens von Dani Pedrosa einen einsamen Sieg nach Hause und führt nun mit 38 Punkten vor seinem Landsmann die WM-Wertung an. "Ich wusste, dass mit ihm etwas nicht stimmte, weil ich dann gesehen habe, dass Valentino [Rossi] Zweiter war und normalerweise wäre er sicherlich nicht an Dani vorbeigekommen."

Es war aber wirklich nur Glück. Wäre die Ampel am Anfang nicht ausgegangen, dann wäre Dani sicherlich auch nicht gestürzt
Jorge Lorenzo

"Auf der Anzeigetafel konnte ich es nicht wirklich gut lesen, weil es stand nur nach der ersten Runde 'Pedrosa Out' da. Also wusste ich nicht genau, was los ist", erklärte der Mallorquiner. Trotz eigenem Vorteil tat es Lorenzo für seinen Rivalen leid. "Er hatte wirklich viel Pech. Wir hatten das in Holland, dafür hat sich das für uns heute mit viel Glück ausgeglichen. Für die Meisterschaft ist das natürlich gut und ich kann die letzten fünf Rennen jetzt ruhiger angehen", sagte er weiter.

"Es war aber wirklich nur Glück. Wäre die Ampel am Anfang nicht ausgegangen, dann wäre Dani sicherlich auch nicht gestürzt", mutmaßte er. Dabei hatte der Yamaha-Pilot in der ersten Kurve der dritten Runde selbst Probleme. "Ich wäre fast gestürzt, warum weiß ich nicht. Dann war es natürlich schwer, konzentriert zu bleiben und Valentino war zur Rennmitte auch nochmal extrem schnell und konkurrenzfähig. Aber ich konnte kühlen Kopf bewahren. Dieser Sieg war für uns heute wirklich enorm wichtig im Kampf um den Titel."

Lorenzo ergänzte zum Titelkampf: "Alles kann passieren. In den nächsten Rennen könnte es mir genauso gehen wie Dani. Es hängt nicht immer nur von uns ab, man kann zwar einen Fehler machen, aber man kann auch abgeschossen werden, der Motor kann kaputt gehen... Wir müssen versuchen, das Risiko gering zu halten, aber auch schnell und immer auf dem Podium zu sein."


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