Nach seinem Strafstart als Letzter konnte sich Alvaro Bautista beim Deutschland Grand Prix weit nach vorn arbeiten. Schließlich fuhr er sogar als Siebter ins Ziel. "Ich bin glücklich, denn als Letzter zu starten und Siebter zu werden ist ein gutes Ergebnis. Es ist nur schade, dass ich am Start so viel Zeit verloren habe, als ich die CRTs überholt habe. Ich habe versucht, nicht so viele Risiken einzugehen und als ich dann an ihnen vorbei war, ist mein Hinterreifen extrem hin und her gerutscht, was es zu einem langen und schwierigen Rennen machte", begann er.
Der Spanier habe versucht, seinen Fahrstil an die Gegebenheiten anzupassen und sei anders ans Gas gegangen. In der zweiten Rennhälfte konnte er damit die Lücke zu den Fahrern vor sich schließen. "Ich konnte Rossi und Bradl in der vorletzten Runde überholen, dann ist mir aber das Vorderrad weggerutscht und ich bin fast gestürzt. Ich wollte es in der letzten Runde noch einmal probieren, aber ich sah die gelben Flaggen und damit war die Chance vergeben", fuhr er fort. Dennoch sei das Ergebnis gut gewesen. "Dafür möchte ich dem Team danken, dass sie das ganze Wochenende lang 100 Prozent gegeben haben, obwohl sie wussten, dass es ein hartes Rennen wird."
Michele Pirro hatte hingegen Pech und musste das Rennen frühzeitig abbrechen. "Nach diesem weiteren unglücklichen Rennen gibt es für mich nicht viel zu sagen. Wir hätten den Sturz gestern nicht gebraucht und heute hatten wir das gleiche Problem, das mich auch in Katar zum frühzeitigen Aufgeben gezwungen hat. Es ist schade, denn wir hätten ein gutes Rennen haben können und so wird es schwer für den Top-CRT-Platz", erklärte er enttäuscht.

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