MotoGP

Spies war nicht mutig genug - Lorenzo gelang keine perfekte Runde

Jorge Lorenzo ärgerte sich über seine Qualifikation in Le Mans. Ben Spies fand den sechsten Platz unter den vorherrschenden Bedingungen nicht allzu schlecht.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - Jorge Lorenzo war am Samstag in Le Mans mit dem falschen Bein aufgestanden. "Ich bin nicht glücklich, ich wollte wenigstens in die erste Startreihe, aber es war nicht möglich, Andrea [Dovizioso] war heute sehr schnell", ärgerte sich der Mallorquiner, der nur auf dem vierten Rang landete. Zudem schaffte er es nicht, eine perfekte Runde zu fahren, drei oder vier Zehntelsekunden haben immer gefehlt.

Die die besseren Rundenzeiten fuhren, waren etwas mutiger als die anderen
Ben Spies

"Aber die Streckenbedingungen waren heute sehr schwierig und es war sehr leicht zu stürzen und sich zu verletzen", schilderte Lorenzo weiter. Trotzdem glaubt er, dass er im Rennen am Sonntag um das Podest oder sogar den Sieg kämpfen kann. "Ich werde versuchen, einen sehr guten Start hinzulegen", so der Plan.

Auch Teamkollege Ben Spies war nicht so ganz glücklich. "Heute hatten wir eine sehr komplizierte Session für alle, ziemlich riskant. Schließlich begann die Strecke besser zu werden, aber die Jungs, die die besseren Rundenzeiten fuhren, waren etwas mutiger als die anderen", beschrieb er die Situation. Zudem sei es auf dem Asphalt an manchen Stellen schwer zu erkennen, ob es trocken oder nass ist. "Wir haben unser Bestes gegeben und konnten eine anständige Runde fahren, um es in die zweite Reihe zu schaffen. Es war ziemlich hart, 110 Prozent zu geben, wenn die Strecke so aussieht, also ist das Ergebnis gut", ergänzte er zum sechsten Startplatz.


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