Es schien, als ob Casey Stoner den Morgen in Jerez eher ruhig angehen lies, der Australier machte bis zum Mittag keine Anstalten Top-Zeiten in den Asphalt zu brennen. Doch der 'ungewohnte' vierte Platz lag eher am Testplan von Honda, denn man fuhr eine Rennsimulation und experimentierte mit dem Chassis.

"Der Tag heute lief gut, wir haben eine Rennsimulation absolviert – und das mit dem weichen Reifen und wir konnten uns stetig steigern. Ich denke aber das lag auch daran, dass die Strecke immer besser wurde", berichtete der 26-Jährige. Wir haben ein paar Dinge mit dem Chassis ausprobiert, denn der Richtungswechsel war etwas langsam in den Kurven, aber generell ist die Maschine gut. Beim letzten Run waren wir mit einem weichen Reifen unterwegs."

Der brachte dann auch die 1:39.146 Rundenzeit mit der Stoner Kontrahent Jorge Lorenzo mit über zwei Zehntel Vorsprung hinter sich lassen konnte.

Zwangspausen

Unterdessen hatte Dani Pedrosa viel Zeit in der Box über Änderungen an der Maschine nachzudenken, denn der Spanier konnte aufgrund von einigen technischen Problemen lange Zeit nicht auf die Strecke. "Das war kein leichter Tag, meine Mechaniker hatten viel Arbeit und ich saß eine lange Zeit fest und konnte nichts tun. Es war nicht leicht danach einen guten Rhythmus zu finden", führte er aus.

"Am Nachmittag hatte ich dann ein Problem mit der Maschine, deshalb konnte ich nicht weiter mit ihr fahren, weshalb ich wieder in der Garage festsaß." Dabei war es für Pedrosa gut los gegangen, am Morgen lag er lange Zeit auf Rang zwei in der Zeitentabelle, hinter Landsmann Jorge Lorenzo. Ein paar positive Aspekte fand er dennoch.

"Ich bin aber auch zufrieden, denn wir haben gesehen welche Auswirkungen unsere Änderungen haben und was wir tun müssen um die Maschine weiter zu verbessern. Wir haben auch die Bridgestone Reifen getestet, aber nur ein paar Runden. Diese Arbeit werden wir morgen fortsetzen. "