Speed Master gehört zu den CR-Teams, die sich entschlossen haben aus finanziellen Gründen nicht in Malaysia, sondern in Europa zu testen. Nach einem etwas verpatzten Shakedown am Montag, bei dem Fahrer Mattia Pasini stürzte, lief es am zweiten Tag besser.

Pasini spulte aber nicht nur Testkilometer ab, das Team wollte vor allem auch die Zusammenarbeit stärken und den Umgang mit der ART erlernen. Ein wichtiger Schritt für die Techniker, die die Elektronik der Maschine kennen müssen, um effektiv arbeiten zu können.

"Uns war klar welche Art von Arbeit hier hauptsächlich auf uns zu kommt", erklärte Pasini, der die Wichtigkeit des Kennenlernens unterstrich. "Wir haben uns auf die Elektronik konzentriert und ein paar Grundlagen zur Maschine gelernt, aber auch über die Leistung der Bridgestonereifen."

Wie auch bei den etablierten MotoGP-Teams werden die aufgezeichneten Daten nun ausgewertet und auf die Maschine angewendet, um sich für den nächsten Test zu rüsten. "Wir können nun einen Grundlagenplan ausarbeiten und uns auf die kommenden Testtage vorbereiten. Dabei lernen wir auch weiter wichtige Eigenschaften der Maschine kennen. Wir haben noch verschiedene Bereiche an denen wir arbeiten müssen, aber grundsätzlich bin ich zufrieden."