Dani Pedrosa wirkte nach dem MotoGP-Rennen auf Phillip Island nicht besonders glücklich. Er war Vierter geworden und von den anderen drei Werks-Hondas besiegt worden, was doch an ihm nagte. Der Spanier nannte aber ein paar Gründe, warum es nicht für ihn gelaufen war.

"Ich fühlte mich das ganze Wochenende nicht wohl und das Rennen begann auch nicht besonders gut. Ich hatte beim Start ein Problem mit dem Wind, ich verlor beinahe die Balance und musste genau zu dem Zeitpunkt den linken Fuß auf den Boden stellen, als das rote Licht ausging. Das führte dazu, dass ich einen schlechten Start hatte", erzählte er.

Vorderreifen am Ende

In den ersten Runden kam Pedrosa dann auch nicht in Tritt und erst allmählich wurde seiner Pace besser, weswegen er Andrea Dovizioso überholen und mit ihm kämpfen konnte. "Doch in den letzten Runden war mein Vorderreifen am Ende. Als ich wegziehen wollte, verlor ich die Front, also konnte ich ihn nicht hinter mir halten und dann kam noch der Regen", sagte er.

Damit fand das nicht besonders tolle Wochenende aus seiner Sicht auch kein besonders tolles Ende. Auf der anderen Seite war er aber Sportsmann und musste seinem Teamkollegen Casey Stoner zum Gewinn der Weltmeisterschaft gratulieren. "Er war diese Saison der Stärkste, war immer auf dem Podium, machte keine Fehler, also verdient er es", meinte Pedrosa.