Marco Simoncelli war nach seinem sechsten Platz in Deutschland weniger zufrieden. "Der vierte Platz auf dem Sachsenring wäre eine ganz andere Geschichte gewesen", äußerte er. "Aber ich bin trotzdem zufrieden mit meiner Leistung von dort und ich habe viel Motivation mit nach Amerika zu nehmen. Es war für mich wichtig, dass ich meine Form aufrecht halten konnte, auch wenn es enttäuschend war, dass ich die Pace nicht gesamten 30 Runden lang gehen konnte. Leider hatte ich Probleme mit abbauendem Hinterreifen auf der linken Seite und ich konnte am Ende des Rennens nicht mehr so hart pushen, wie am Anfang."

Der Italiener ergänzte im Hinblick auf den kommenden GP: "Es ist schade, aber zumindest habe ich die Chance, das in Laguna wieder gut zu machen, auf einer einzigartigen Strecke, die ich wirklich mag. Die Strecke selbst fasziniert mich, der Korkenzieher ist atemberaubend und die enthusiastischen Fans da geben dir einen Extra-Schub. Zusammen mit dem Team werden wir daran arbeiten, über die Renndistanz eine konstantere Pace zu haben, was ein wichtiger Teil dessen ist, um die Lücke zur Spitze zu schließen."

Teamkollege Hiroshi Aoyama litt am vergangenen Wochenende noch immer an seiner Verletzung aus Assen. Er sagte: "Auch wenn ich mein Bestes gab, um mit einem guten Resultat davon zu kommen, fiel es mir schwer ein Gefühl für das Motorrad zu bekommen. Mir tut das für das Team leid und ich hoffe, dass ich das beim nächsten Rennen in Laguna Seca wieder gut machen kann. Es wird das erste Mal, dass ich auf dieser Strecke fahre, also wird es kein leichtes Wochenende für mich, aber ich werde hart pushen, um so schnell wie möglich auf Tempo zu kommen."