MotoGP

Normalerweise Desaster - Edwards erkämpft harten Rang 10

Colin Edwards und der Sachsenring seien normalerweise ein Desaster, darum war der Yamaha-Pilot über Rang zehn glücklich.
von Toni Börner

Motorsport-Magazin.com - "Das war ein schwieriges Rennen", seufzte Tech 3-Yamaha-Pilot Colin Edwards nach Rang zehn auf dem Sachsenring. "Es war eines der Rennen, wo du vor dir ein paar Plätze liegen siehst, aebr du kannst nichts tun, um vorwärts zu kommen." Edwards focht fast die gesamte Distanz über mit Valentino Rossi, Nicky Hayden und Alvaro Bautista. "Aber es war egal, was ich tat oder versuchte, ich konnte nicht nah genug rankommen, um sie zu überholen."

"Eine Zehntel fühlt sich auf dieser Strecke wie eine Million an, weil sie so kurz ist", fuhr Edwards fort. Besonders ab dem Ausgang Omega hatte der Amerikaner etwas weniger Traktion als die Konkurrenz. "Sie konnten mir ein paar Motorradlängen davonfahren, aber bis zum harten Bremsen auf Turn 12 in der Senke war ich wieder dran." Ebenso in der Queckenberg-Kurve.

Auf der Bremse sei die Yamaha von Edwards besonders stabil gewesen, aber das habe wenig genützt, denn immer in den schnellen Linkskurven zur Karthalle hinunter verlor er den gut gemachten Boden wieder. "Ein paar Runden vor Schluss war ich in der zweiten Kurve, nicht am Gas, und das Hinterrad rutschte herum. Von da an hatte ich weniger Grip und etwas Vibrationen und konnte mit ihnen nicht mehr mithalten." Außerdem habe er ein paar Fehler gemacht, als er die Pace der Jungs vor ihm mitgehen wollte.

"Darum habe ich einfach den zehnten Platz genommen, was zwar nicht das ist, wo ich ins Ziel kommen will, aber ich war auf dieser Strecke noch nie großartig unterwegs", betonte er ebenso wie den Fakt, dass er dieses Jahr schneller als jemals zuvor auf dem Sachsenring war. "Normalerweise ist es hier ein Desaster, darum bin ich eigentlich glücklich über mein Rennen."


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